Montag, 1. Juni 2009

Manzanillo

Da die momentane Auftragslage nicht gerade rosig ist, hatten wir auch den letzten Freitag frei und somit ein verlängertes Wochenende. Kurz entschlossen haben wir dann am Donnerstag ein Hotel in Manzanillo gebucht, welches uns Tamara und Edi empfohlen hatten. Manzanillo liegt etwa 300 km südwestlich von Guadalajara am Meer und besitzt den größten Hafen in ganz Mexico.
Unser Weg führte uns wieder (wie schon nach Boca) vorbei am aktivsten Vulkan von Colima und durch riesigen Palmenwälder das letzt Stück direkt am Meer entlang.
Ich muss sagen, dass Hotel war einfach nur der Wahnsinn... Ein riesiges Zimmer, eigener Golfplatz, 8 Pools und Betten direkt am Strand. So lässt es sich aushalten.
Am Freitag Abend habe ich die mit Abstand beste Abendshow eines Hotels gesehen. Alles stand unter dem Motto: Disney! Die Kostüme und die Tanzdarbietungen waren der Hammer!
Da Tamara am Freitag arbeiten musste haben sie und Edi sich entschieden am Samstag nachzukommen. Da das Hotel von Samstag auf Sonntag ausgebucht war, haben wir kurzerhand unser Zimmer in ein 4 Bett Zimmer umgewandelt.
Es waren für uns alle 2,5 Tage relaxen und Erholung pur. Das noch dazu bei 35 Grad, 11 Stunden Sonnenschein am Tag, leckeren Cocktails und leckerem Essen. Sonntag hatten wir es wohl noch etwas zu gut gemeint mit dem Sonnenbaden, wir hätten zurück nach GDL auch in der Dämmerung getrost ohne Licht fahren können, so haben wir geglüht :-)
Aber es war mal wieder ein erholsames, chilliges Wochenende.... Vive Mexico!

Deutsches Wochenende

.....oder auch 11 Klöße, 1,5 kg Rindfleisch und 2 Liter Sauerbratensosse!

Kaum am Sonntag wieder in Mexico angekommen, waren wir am Freitag dann schon wieder am Flughafen, um mit Tammi und Edi, Steffi & Steffi aus Monterrey abzuholen, die uns für ein Wochenende besuchen kamen. War ein lustiges Wochenende mit 3 Steffis :-)
Vom Flughafen gings gleich direkt ab in eine Rock Bar. Mit dem üblichen "Gedeck" mit Tequila und Limonade wurde den ganzen Abend durchgefeiert, bis die Bar schliesslich zumachte. Einige von uns haben sich dann noch am Imbissstand vor der Bar gestärkt für die weite 20 Minuten Fahrt zu unserer Wohnung. Leider war es so dunkel, dass es schon mal passieren kann, dass man Jalapenos mit Gurken verwechselt. Also nochmal anstellen und noch schnell eine Cola zum löschen kaufen ;-).
Am nächsten Tag hieß es dann erstmal ausschlafen und nach einem Frühstück in einem Cafe sind wir nach Chapala, an den größten See Mexicos gefahren, der ca. 30 Minuten südlich von Guadalajara liegt. Auch wenn die Entfernung so kurz ist, müssen wir leider gestehen, dass wir bis zu dem Zeitpunkt noch nicht dort waren.
Nach einem Spaziergang an der See Promenade entlang, durch den kleinen Markt haben wir uns dann entschieden, die große Bootstour zu machen. Ich muss sagen, dass Boot war wirklich ein Boot und die Wellen haben sich an diesem Tag auch von ihrer besten Seite gezeigt.
Also sind wir mehr oder weniger an der Küste entlang gesprungen, haben wieder kehrt gemacht und sind zu einer kleinen Insel im See "gefahren". Die Insel "La Isla de Lasacranes" (Insel der Scorpione) war wirklich klein, denn neben 2 kleinen Restaurants, einigen Scorpionen und etwa 10 Leuten gab es da wirklich nicht viel.
Nach kurzem Aufenthalt ging es also wieder zurück zum "Festland". Da so eine Bootsfahr ja bekanntlich hungrig macht, sind wir weiter gefahren in ein Nachbardorf, wo es ein Deutsches Restaurant gibt: "Johanna's". Oh wie lecker: Eisbein oder auch Jägerschnitzel mit Spätzle standen dort auf der Speisekarte. Zum Nachtisch gabs noch Apfel- und Pflaumenstrudel!
Da wir alle noch von der Nacht davor kaputt waren, haben wir den Samstag mit einem gemütlichen Cocktailabend bei uns daheim ausklingen lassen. Denn Sonntag hiess es früh aufstehen um rechtzeitig die Kartoffeln für die Klöse zu kochen. Es stand nämlich ein richtig fränkisches Mittagessen auf dem Plan, genau wie es sich für Sonntage gehört.
Dank Maggi Fix und unseren Kochkünsten haben wir es geschafft, einen göttlichen Sauerbraten zu zaubern. Wie gut er war, kann man daran erkennen, dass wir zu sechst 11 Kloese, 1,5 kg Fleisch und etwa 2 Liter Sosse vernichtet haben. Zur Verdauung gabs dann noch importierten Williams vom Zehner aus Maigisch!
Nach einer kurzen Siesta (die wir auch alle nötig hatten nach der Schwerstarbeit mit dem Essen) sind wir dann noch ins Zentrum von GDL gefahren und Dank Edi haben auch wir dort unsere erste kleine Stadtführung bekommen.
So schnell verging dann auch schon der Sonntag und es war an der Zeit die beiden Steffis wieder zum Flughafen zu bringen.
Schön wars!!

Donnerstag, 21. Mai 2009

Woran merkt man, dass man wieder in Mexico ist???

... daran, dass alles normale plötzlich wieder unnormal ist!


Auf unserer Reise zurück in unsere Wahlheimat führte uns der Weg von Frankfurt über Atlanta wieder nach Guadalajara. Dort kamen wir nach insgesamt 22h Reise auch wohlbehalten, wenn auch müde an. Da wir einen Platz relativ weit hinten im Flieger hatten, kamen wir dementsprechend auch als einige der letzten aus dem Flieger und durch die Passkontrolle. Wenigstens hatte es den Vorteil, dass die Koffer dann ja wenigstens schon auf dem Gepäckband kreisen und wir dort die Wartezeit einsparen... moment mal... aber da sind ja nur noch 2 Koffer auf dem Gepäckband, und das sind sicher nicht unsere?!?!?!?

Aaahhh, die kommen dann bestimmt bald.... oder auch nicht! Nach einer viertel Stunde wurden wir informiert, dass keine Koffer mehr kommen, und mit uns noch 30 weitere Passagiere Pech gehabt hatten. Das Flugzeug konnte hatte eben nicht genug Platz fuer alle Koffer, wie wir später erfahren haben. Immerhin hatte man 1!!!! Person vor Ort, die sich um die Claims kümmern sollte. Nach einer geschlagenen Stunde hatte Steffi dann den Claim ausgefüllt und abgegeben (ich war in der Zeit völlig erschöpft schön in der Ecke gesessen und hab aufgepasst, dass ich nicht einschlafe ;-) und es ging nach Hause. Gott sei Dank waren noch einige Klamotten usw. hier geblieben und wir konnten uns die erste Zeit damit behelfen. Am nächsten Tag hat uns die Fluglinie dann erklärt, die Koffer werden nachgeliefert und werden nochmal einen Tag später direkt nach dem Zoll zugestellt. Punkt 15.00Uhr stehen die Koffer vor unserer Türe! Wir also um 14.45Uhr voller Vorfreude aus dem Büro und ab nach Hause... doch wir hätten es eigentlich wissen müssen nach 5 Monaten Mexico... natürlich kam niemand!!! Geduldig haben wir bis 16.30Uhr gewartet, ehe ein Telefonmarathon los ging... Der Schalter in Guadalajara war nichtmehr besetzt, die Dame in USA verwies stetig auf die Telefonnummer in Mexico, und so drehte man sich im Kreis. Gerade als wir dann genervt zum Flughafen aufbrechen wollten, um nachzufragen wo die Koffer denn überhaupt sind, klingelte es an der Haustüre und der Kurier stand mit unseren Koffern davor!! :-) Selbst der Zoll meinte es gut mit uns, und so waren alle importierten Geschenke (Schokolade & Gummibärchen für die Kollegen) noch da!!

Willkommen zurück in Mexico!!

¡Sorpresa, sorpresa - estamos en alemania!

Unglaublich, wie eine Meldung in den Nachrichten ein Land verändern kann...
Die Grippe ist in Mexico ausgebrochen... Killervirus, hunderte Tode, Pandemie... so las man zumindest in Deutschen Nachrichten. Doch auch in Mexico war man vom Grippe-Virus "infiziert". So glich das Büro einem Krankenhaus, da jeder mit Mundschutz an seinem Platz sass, auf den Strassen das gleiche Bild und Restaurants, Bars, Geschäfte,.... alle mussten schliessen. Das öffentliche Leben kam also zum erliegen.
Die Tatsache, dass auch Siemens einige Tage schliessen musste (wenn auch nicht wegen der Grippe), und zudem einige Feiern in Deutschland angestanden sind, kamen wir kurzentschlossen zu der Entscheidung, der Heimat einen spontanen Besuch abzustatten... Mittwoch mit der "Schnapsidee", Donnerstag gebucht, Samstag Souvenirs und Tequila eingekauft und Sonntag morgen schon in den Flieger gestiegen!
Da wir natürlich in "geheimer Mission" gereist sind, und nur unsere Eltern von unserem Vorhaben wussten, war die Überraschung natürlich umso grösser, als wir plötzlich vor den Türen standen... Zu aller Vorsicht vom Doc nochmal durchgecheckt, ging es dann los auf die Runde durch die Verwandschaft und die Vorbereitungen meiner Geburtstagsparty. Ein super Gefühl, alle lieben daheim mal wieder sehen zu können! Trotz der kurzfristigen Einladung hab ich mich wahnsinnig gefreut, dass ihr es alle geschafft hattet, zu kommen! Ein Besonderes Geschenk gabs für mich auch noch: Eine nigelnagelneue EOS 500D!!! Nachdem ich ja schon seit Wochen recherchiert hatte und in Wahn der Begeisterung für eine Spiegelreflex-Kamera war, wurde mir dieser Traum tatsaechlich erfüllt!! DANKE Schatz, Mama, Papa, Sabrina & Thomas!!
D.h. ihr werdet in Zukunft mit Bildern aus Mexico überhäuft werden ;-)
Jedoch verging die Zeit wie im Flug, ein Festchen folgte dem nächsten, und ehe wir uns versahen, waren 2 Wochen Deutschland hinter uns und wir wieder im Flieger gen Mexico...
An alle nochmal vielen Dank für die schöne Zeit daheim! Nachdem meine Eltern & Schwester ihren Flug ja leider stornieren mussten, wars umso schöner euch daheim zu sehen!
ABER: wenn wir das nächste mal kommen, schürt in Deutschland bitte ein bisschen ein... nachdem wir die 35º in Mexico gewohnt waren, hats uns anfangs bei den 13º in Deutschland ganz schön gefroren!!! :-)

Hasta luego!! Wir sehen uns wieder im Juni!

Besuch aus Dallas

Am Sonntag hatten wir Susanne und Christopher wieder zum Flughafen gebracht, am Freitag ging es fuer uns schon in den naechsten Urlaub. Unser Weg fuehrte uns (mal wieder :-) nach Puerto Vallarta um dort unseren nächsten Besuch - Vera, eine Informandin aus Dallas - vom Flughafen abzuholen. Nach einem kurzen Zwischenstop in Tequila (mal wieder inklusive eines schweren LKW Unfalls) um das richtige Souvenir zu besorgen, sind wir pünktlich mit Vera in Puerto Vallarta "gelandet".
Vera und Koffer ins Auto gepackt und auf gings in unser All-Inklusive Hotel für die naechsten 4 Tage. Unser Programm tagsüber bestand ausschliesslich aus relaxen am Pool. Schön war, dass an diesem Wochenende relativ wenig Leute in dem Hotel waren und so hatten wir den Pool manchmal ganz fuer uns alleine - und der war nicht gerade klein.
Die Hotelanlage war sehr schoen angelegt und in 5 Bereiche unterteilt. Jeder Bereich hatte seine eigene Bar und seinen eigenen Pool. Da konnte mans aushalten :-).
Samstag haben wir uns dann eine Massage direkt am Strand gegönnt. Einfach unbeschreiblich.... Meeresrauschen, leise Musik im Hintergrund und eine göttliche Massage!!! Leider waren die 50 Minuten viel zu schnell vorbei :-(.
Abends haben wir uns dann mal auf den Weg ins Zentrum nach Puerto Vallarta gemacht und sind dort gemuetlich am Malecon entlangeschlendert, haben uns die Souvenirgeschaefte angeschaut und uns gemütlich ein Eis von McDonalds gegoennt ;-). Das war wohl die merkwuerdigste McFlurry Zubereitung die ich in meinem Leben gesehen habe - Da wurde der McFlurry vom Edgar noch mit der Hand gerührt!!!!!....
Sonntag hiess es wieder Sonne tanken, schwimmen und relaxen. Am späten Nachmittag haben wir uns dann auf einen langen Spaziergang am Strand gemacht.
Montag ging es dann leider schon wieder ans Koffer packen und auschecken. Da wir allerdings noch ein paar Stunden Zeit hatten, bis Veras Flug zurück nach Dallas ging, sind wir zu Vallarta Adventures in Nuevo Vallarta gefahren. Dort hatte Vera naemlich ein Date :-).
Besser gesagt, ein Date mit Delphinen. Die Adventure Agentur dort bietet Delphin schwimmen an und Vera durfte 1 Stunde mit den Tieren im Wasser sein. Wir haben uns als Kameramann und Fotographin betätigt um für Vera noch ein paar Erinnerungen festzuhalten.
Wir zwei werden das im Juni mit unserem nächsten Besuch aus Deutschland machen :-).
Leider gingen die 4 Tage viel zu schnell vorbei und so war es auch schon Montag Nachmittag und wir brachten Vera wieder zurueck zum Flughafen.
Es war ein sehr schoenes und erholsames Wochenende!!

Viva la vida en Mexico!!!!

Montag, 18. Mai 2009

Banda Bar und Abenteuerausflug “Wasserfall”

Nach 6 Tagen Erholungsurlaub konnten wir dann Susanne und Christopher wieder am Flughafen abholen.
Da an diesem Tag eine Kollegin Geburtstag feierte ging es nach einem kurzen Essens Zwischenstop gleich weiter in die Maya Bar, in der Banda-Musik gespielt wird... live versteht sich. Nachdem dann die Band dort aufgebaut hatte, ging es richtig rund. Für alle die es nicht wissen, Banda ist ein mexikanischer "Tanz". Ich kann da allerdings keinen Schritt oder ähnliches drin erkennen. Aber so ist es halt in Mexico, alles ohne Konzept und "etwas" chaotisch :-). Es wurde natürlich das traditionelle Gedeck bestellt: Tequila Flaschen mit Limonade und Wasser. So konnten Susanne und Christopher auch einmal das mexikanische Nachtleben, die mexikanische Musik und viele unserer Freunde und Kollegen kennen lernen. Schön wars!
Samstag war dann der letzte Tag mit den beiden hier in Mexiko. Das Highlight zum Abschluss sollte ein Ausflug zu den "Siete cascadas" (sieben Wasserfälle) werden. Ihr seht schon "sollte".
Also von Anfang an: Extra früh aufgestanden, in Ruhe Frühstück gemacht und los gings. Aus dem Buch "Outdoors in Western Mexico" hatten wir die Beschreibung, wo der Wasserfall sein sollte. Nachdem wir uns wie immer erst mal verfahren haben und die Abzweigung verpasst haben, haben wir dann doch noch die Schotterpiste gefunden, die uns eigentlich hinführen sollte. Der Beschreibung nach sollte es 5 km über diese "Straße" (wohl eher Feldweg) gehen und dann sollte rechts der Wasserfall sein. Wir haben mal wieder den Fehler gemacht und uns auf die mexikanische Wegbeschreibung verlassen. Als die Straße immer schlechter wurde und es immer steiler bergab ging (ja Susanne du hast es noch gesagt: Da kommen wir nie mehr hoch) standen wir auf einmal vor einer Schlucht, der Weg war zu Ende und vom Wasserfall war weit und breit nichts zu sehen. Also, uns blieb nichts anders übrig als umkehren. Besser gesagt als getan. Halb kamen wir den Berg noch hoch, dann war Schluss. Durch den lockeren Untergrund sind die Reifen durchgedreht, die Kupplung hat das stinken angefangen und aus wars. So, was macht man nun, wenn man mitten in der mexikanischen Prärie steht und 5 km von der nächsten Straße weg ist? Alex und Susanne sind dann den Berg hochgelaufen, weil oben ne Hütte war, wo Leute sein könnten. Da waren auch Leute.... war wohl eine nicht ganz legale Feuerwerks "Fabrik". Es gab Tellerweise Schwarzpulver und Böller - aber auch viele hilfsbereite junge Männer. Ohne zu zögern sind die dann mit den beiden runter zum Auto gekommen und haben das Auto mit den Berg hochgeschoben. Es waren bestimmt noch 200 Meter und 35 Grad im Schatten (nur wo war der Schatten?!?!?). Oben angekommen haben wir dann versucht das Auto von der Stelle zu bewegen, keine Chance. Es ist zwar angesprungen, hat sich aber keinen cm bewegt. Diagnose von den Kollegen: Kupplung kaputt. Da es Samstag Nachmittag um 3 war, hatte natürlich keine Werkstatt mehr offen. Also blieb nichts anderes übrig als: Abschleppdienst. Der war nach 2 Stunden dann auch schon da. JUHU! Nach einer kurzen Inspektion mussten die Männer vom Abschleppdienst feststellen: Scheiße, wir haben das falsche Auto dabei. Wenn sie uns anhängen und hochziehen, würde das die Kunststoffstoßstange nicht mitmachen. Also, sie kommen in 20 Minuten wieder. Nach 1,5 Stunden waren sie dann auch schon wieder da. Alex durfte dann vorne mit rein und wir 3 saßen hinten im Auto und schauten in die Wolken :-). Ganz geheuer war uns die Sache nicht, bei der Sorgfalt der Mexikaner weiss man nie, ob das Auto nun wirklich gut befestigt ist.
Nach ca. 45 Minuten fahrt (bei der wir immer geschaut haben, ob die Lastwagen und Busse höher sind als wir, damit wir nicht irgendwo noch steckenbleiben) sind wir dann bei der Werkstatt angekommen. Es war nun schon fast 8 Uhr abends und wir waren fix und fertig. Nix wie rein ins nächste Taxi und heim. Aus dem gemütlichen Abendessen wurde leider auch nix mehr, statt dessen gings nur zum Pizza Laden um die Ecke. Naja den letzten Tag mit Sunny und Christopher hatten wir uns etwas anders vorgestellt, aber was sagt Susanne: vom Wasserfall hätte in ein paar Wochen keiner mehr geredet, an das Erlebnis erinnern wir uns wohl noch länger ;-)
Sonntag hieß es dann schon sehr früh aufstehen und die beiden zum Flughafen bringen. Dort haben wir uns dann spontan entschieden uns nen Leihwagen zu nehmen, bis unser Auto repariert ist. Mittwoch konnten wirs in der Werkstatt wieder abholen und wurden um einige hundert Euro erleichtert.....
Trotz des letzten nicht so gelungenen Tages war es eine super Zeit mit meinem Schwesterherz und Christopher. Schön das ihr da ward!

Montag, 20. April 2009

Besuch geht... und Besuch kommt!

Kaum waren Geli & Gerhard wieder in der Heimat, konnten wir am Freitag darauf Susanne & Christopher vom Flughafen abholen... nachdem wir auch den richtigen Ausgang für Internationale Flüge gefunden hatten.
"Traditionell" stand dann tags darauf die Fahrt nach Tequila an, schliesslich mussten die beiden ja auf das, was ihnen die 2 Wochen blühen sollte, vorbereitet werden. Durch den Tequila war dann auch der Magen für das abendliche Grillen bestens vorbereitet!
Nachdem wir am Sonntag noch im Stadtzentrum und im Markt waren, ging es des Abends in die Fonda Argentina, wo wir alle mit unseren 400gr-Filetsteaks zu kämpfen hatten... Alle?!? Nein, nicht alle! Denn eine kleine Deutsche hätte gerne noch 200gr mehr gehabt!! :-)
Die nächsten Tage sollten dann ganz im Einkaufsmarathon enden, ehe abends die Reserven mit Tacos, "indischen Getränken" und ein paar Naturextrakte der Agaven-Pflanze wieder aufgefüllt wurden.
Gründonnerstag ist in Mexico ebenfalls Feiertag, daher hatten wir uns dann vorgenommen, den Zoo von Guadalajara mal anzuschauen. Im Norden der Stadt gelegen und an den Rand eines Canyons gebaut finden hier unter Anderem Baby - Tiger und ein Aquarium seinen Platz. Natürlich haben wir das "VIP-Ticket" gebucht, das eine Safari-Tour mit eingeschlossen hatte. So gings auf einem Laster a la "Daktari" einemal quer durch das Safari-Gebiet... und eines sei hier gesagt: Wäre Alex gefahren, hätten wir doppelt so lange gebraucht, und das heisst bekanntlich was!
Auf dem Rückweg haben wir dann beschlossen, ins "Santa Coyote" zu gehen. Als wir aber in unserem Zooautfit mit dem Auto vor dem Restaurant waren, wussten wir, dass wir doch erst noch die dreiviertel Stunde nach Hause fahren, uns frisch machen und wieder zurückkehren werden... Es war wohl eines der besten Restaurants, in denen wir bisher waren!
Super Service, Salsa-Zubereitung am Tisch nach belieben, und Essen vom Feinsten: Rinderfilet, 3/4 auf den Punkt, eingelegte Garnelen mit Käse überbacken im bruzelnden Stein begleitet von einer Gruppe Mariachis. SO lässts sichs leben!
Tags darauf sind wir dann gemeinsam mit Tamara & Edi zu einer Heiligenstädte im Westen Guadalajaras aufgebrochen. Nachdem wir einige Höhenmeter vom Parkplatz bis zur Heiligenstädte zurückgelegt hatten, taten sich vor uns die Überreste einer Kultur von vor mehr als 2000 Jahren auf. Dank Edi und Tamara, die uns den Guide für uns reservieren konnten und alle Unklarheiten übersetzte, haben wir etwas von der Kultur am Fuße des Vulkans von Tequila, der u.a. eine der größten Obsidian-Mienen der Welt beherbergt, kennen lernen können.
Und dann hieß es für Sunny & Chrstopher schon wieder vorläufig Abschied nehmen, für die es Richtung Playa del Carmen an den Strand ging.

Dienstag, 14. April 2009

Urlaub Yucatan / Quintana Roo

Unseren ersten Urlaub an der Karibikküste haben wir mit Mama und Papa in einem Stadthotel in Cancun begonnen. Kaum an der Mietwagen Station angekommen, hatten wir auch schon das erste Problem. Die Dame bei Alamo wollte uns doch tatsächlich einen Opel Corsa mit etwas größeren Kofferraum als Kompaktwagen für 5 Personen und 4 Koffer verkaufen.... Nach dem Check, ob auch unser Gepäck reinpasst, mussten wir dann mit dieser eingedellten Karre leben. Die zweite Herausforderung bestand mal wieder darin, dass Hotel zu finden. Was die Suche etwas erschwerte war, dass es nur eine Fahne am Hotel gab, wo der Name draufstand und die aufgrund des Windes so eingewickelt war, dass man nichts lesen konnte. Nach einer unfreiwilligen Stadtrundfahrt haben wir dann doch einmal einen Taxifahrer gefragt und schau an, wir standen genau gegenüber vom Hotel. Der Taxifahrer muss uns auch für etwas bescheuert gehalten haben....
Cancun war unser Ausgangspunkt für unsere Pyramiden Tour. So ging es am nächsten Tag gleich auf die ca. 2 stündige Fahrt nach Chichen Itza, einem der 7 Weltwunder. Kurz vor der Stadtgrenze war unsere Fahrt auch schon erstmal vorbei, als hinter uns die Blinklichter der (Stadt)Polizei angingen. Huch, was ist jetzt los. Schön brav am Straßenrand angehalten kam auch schon der Polizist an die Fahrertür und wollte, dass Alex aussteigt. Nach einigen Diskussionen und 1200 Pesos leichter, durften wir dann weiterfahren. Wir wären angeblich 80 anstatt 70 km/h gefahren.... Das Problem bei den Mietautos ist, dass sie (und die Taxifahrer) rote Nummernschilder haben und somit in Signalfarbe leuchten und schreien: halt mich an, halt mich an!
Die Fahrt nach Chichen Itza hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Auf einem riesigen Gelände steht eine große und mehrer kleinere Pyramiden, eine Arena, verschiedene Tempel, usw. usw. Und es ist noch nicht mal alles ausgegraben. Überall sieht man Bewachsene Hügel, wo Steine herausschauen und Leute dran arbeiten. Nachdem wir dann von jedem Stein ein Foto hatten :-) können wir glaube ich daheim die komplette Anlage nachbauen...
Nachdem wir in 3 Stunden die komplette Anlage in der Hitze abgelaufen sind, haben wir uns auf den Rückweg nach Cancun gemacht, um am nächsten Tag dort auch schon wieder unsere Koffer zu packen und uns auf den Weg nach Tulum und in unser Strandhotel in Playa del Carmen zu machen.
So machten wir uns mit voll bepacktem Auto erst einmal auf nach Tulum, eine andere Pyramidenanlage der Mayas, die sich direkt an der Karibikküste befindet. Die Anlage ist kleiner als Chichen Itza, aber wir waren alle wahnsinnig begeistert von dem super Ausblick. Die Pyramide am Fels oben und unten das türkisblaue Meer. Bilder sagen hier mehr als tausend Worte... Schauts euch an.
Für mich ist Tulum ein muss, wenn man in Cancun oder Playa del Carmen ist!!!
Nach wieder einem anstrengenden Kulturtag hatten wir uns die Woche Entspannungsurlaub am Strand redlich verdient. Super Hotel, super Essen und super Strand... Wir waren in den Haciendas untergebracht und hatten somit unseren eigenen Privatpool für 8 Wohnungen. Auch in dem Hotel gab es wieder eine eigene Getränke Kreation namens BummBumm: Tequila, Wodka, Sprite und Grenadine. Die Kellner freuten sich immer riesig, wenn sie den Touristen mal wieder einen aufdrehen konnten. Dazu wurden vom Kellner aus Servietten Ohren gebastelt, den Leuten aufgesetzt, der Bum Bum mit ner anderen Serviette zugehalten, 2 mal auf den Tisch geklopft und dann nix wie runter damit. Der Kopf wurde dann noch schön gekreist vom Kellner und das Gelächter war gross.
Für Alex und mich stand dann noch der Besuch von Xcaret in der Nähe von Playa del Carmen auf dem Programm. Vielen Dank nochmal an Alex Kollegen, die uns die Karten hierfür geschenkt hatten! Der Park ist eine Mischung aus Adventure Park, Tierpark, mexikanischer Kultur und Badepark. Neben einer Vielzahl von spektakulären Tieren war es hier ebenfalls möglich mit Delphinen, oder ganz neu sogar mit Haien ins Becken zu steigen und zu schwimmen.
Viel zu schnell vergingen die 10 Tage Urlaub und schon mussten wir auch wieder den Rückflug nach GDL antreten. Nach einem weiteren Tag in GDL mussten wir dann auch schon wieder meine Eltern verabschieden. So schnell vergehen 3 Wochen...
Schön, dass ihr da wart und bis Juni!

Donnerstag, 2. April 2009

Erster Besuch aus Deutschland

Ja, am 05.03. war es endlich soweit. Wir konnten meine Eltern am Flughafen in Guadalajara abholen, die die nächsten 3 Wochen bei uns in Mexico verbrachten.
Unser erster Ausflug führte uns nach einem Tag Jetlag ausschlafen gleich nach Tequila. Dort haben wir bei Mundo Cuervo eine Brennereibesichtigung mitgemacht bei der die Tequila Proben (von Vorlauf über Blanco, Reposado bis hin zu Anejo) natürlich auch nicht zu kurz kamen - stimmts Mama :-).
Übrigens, der Sierra Tequila aus Deutschland wäre hier der Vorlauf, also nicht zum Verkauf geeignet...
Nach einer ausgiebigen Shoppingtour (bei der wir uns gleich mit ausreichend Tequila eingedeckt haben) und einem kurzen Spaziergang durchs Dörfchen ging es zurück nach Guadalajara. Ja, in Mexico kann man auch noch mit 6 Tequila und einem Margarita Auto fahren ;-)
Den Sonntag hatten wir dann in Guadalajara verbracht. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer Stunde relaxen am Pool haben wir uns auf den Weg ins Zentrum von GDL gemacht. Auf dem Programm standen natürlich die Kathethrale und alles was man rings um zu Fuß erreichen konnte. Unser Spaziergang endete dann erstmal am Markt von San Juan de Dios, wo die nächsten Souvenirs (weil der Sombrero und der Poncho dürfen natürlich nicht fehlen) gekauft wurden. Aufgrund der Hitze ging es danach auch schon wieder zurück in die Wohnung.
Unter der Woche mussten wir beide leider arbeiten, so dass Mama und Papa viel Zeit zum sonnen am Pool hatten. Freitag nach der Arbeit ging es gleich zum Rio Caliente. Den Wald Primavera mit seinem heißen Fluss wollten wir ihnen natürlich auf nicht vorenthalten. Danach ging es das erste mal seit 3,5 Monaten mal wieder richtig italienisch Essen. Aufgrund eines Tips von Kollegen haben wir in Guadalajara einen Italiener gefunden, der richtig italienische Pizzen macht und nicht diese amerikanischen Kuchen.
Das Abenteuerhighlight stand am nächsten Tag auf dem Programm. Auf gings nach Tapalpa, dem Bergdorf ca. 2 Stunden von Guadalajara entfernt. Zuerst haben wir uns die riesigen Steine angeschaut, die mitten auf der Weide liegen und keiner weiß wie sie dort hingekommen sind. Nach ein paar Kletterversuchen und einer kleinen Stärkung (Sandwiches und was kaltes zum trinken) ging es auf zum eigentlichen Abenteuer.
Wir haben uns auf die Suche nach dem Salto de Nogal bemacht. Einen 105 Meter tiefen Wasserfall. Das war mal wieder typisch Mexico. In Tapalpa gab es ein Straßenschild, was uns die Richtung zum Wasserfall angezeigt hat. Man muss aber wissen, von dort aus waren es noch ca. 10 Kilometer über Sandstrassen, mit 10 weiteren Kreuzungen, bei denen nichts mehr vom Wasserfall stand, super! Nach ca.. 30 Minuten haben wir dann den Parkplatz erreicht, wo wir schon von einem "etwas" älteren Mann empfangen wurden. Er stellte sich uns als Guide vor und erzählte uns, vom Parkplatz aus gibt es 2 Wege zum Wasserfall, einen, der 1 Stunde dauert und einen mit 20 Minuten. Aufgrund der Hitze und der Tatsache, dass wir alle nicht so die Wanderfreunde sind, haben wir uns für den 20 minütigen Weg entschieden und der Guide führte uns für umgerechnet 5 Euro. Als auf einmal der Weg aufhörte und das Gebüsch immer größer wurde, haben wir schon damit gerechnet, dass jetzt jederzeit irgendwelche Kriminelle aus dem Gebüsch springen, uns eine über die Rübe hauen und ausrauben, was Gott sei Dank nicht passiert ist. Nach ca 10 Minuten über Stock und Stein standen wir auf einmal vor einem Fluss, was nun... Unser Guide, der so alt war dass wir nicht einmal dachten, dass er den 20 minütigen Weg übersteht fängt auf einmal an auf den Steinen übers Wasser zu springen, also, uns blieb nichts anderes übrig als: hinterher, bevor er weg ist. Nachdem wir wieder mal einen steilen Abhang hinauf und wieder herruntergestiegen sind, ging es ein weiteres mal übers Wasser. Es folgen während der ganzen Tour glaub ich noch 4 weitere Wasserüberquerungen, bei denen die Abstände der Steine immer größer und die Füße teilweise schon etwas naß wurden. Für uns Frauen war es immer noch etwas leichter, da unser Führer uns half, die Männer aber ließ er immer einfach stehen.
Nach ca. 25 Minuten waren wir wirklich gegenüber vom Wasserfall auf der anderen Seite der Schlucht angelangt. Der mühsame Weg hatte sich rentiert. Super geniale Aussicht. Nach einer Foto und Film Pause dachten wir, wir machen uns jetzt wieder auf den Rückweg, aber nichts wars. Wir wurden oben an den Anfang des Wasserfalls geführt bei der es bald "Nervenzusammenbrüche" gab, weil Papa auf der Jagd nach guten Bildern fast bis ganz vor an die Kante gegangen ist! Danach gings dann aber wirklich wieder auf den Rückweg zum Parkplatz (zwischendurch durfte die Sonnenbrille von Mama noch kurz ein Bad nehmen) und nach einem kurzen Zwischenstop im Zentrum von Tapalpa fix und fertig und total eingestaubt zurück nach Guadalajara.
Sonntag sind wir dann für 10 Tage nach Cancun und Playa del Carmen geflogen, was aber in einem extra Bericht folgt.


Bis bald
Steffi

Dienstag, 3. März 2009

Whale Watching in Punta Mita

Nachdem das Monterrey - Wochenende doch etwas anstrengend war, ging es das Wochenende danach wieder nach Vallarta, diesmal in den Norden nach Punta Mita.

Nach 4 Stunden Fahrt konnten wir unsere Royal Suite beziehen... gut, erst mussten wir die Zimmerkarten noch tauschen, weil die (mal wieder) nicht richtig codiert waren, aber dann gings doch noch :-)

Da das Hotel direkt auf einem Felsen am Strand gelegen war, war der Sandstrand dieses mal leider nicht so berauschend, dafür bot sich ein unglaublicher Ausblick auf das Meer. So hiess es die Tage einfach nur relaxen in den Himmelbetten am Strand, die Sonne auf den Bauch brennen und die Gedanken schweifen lassen...

Am Sonntag sind wir nach dem Auschecken aus dem Hotel dann noch nach Nuevo Vallarta gefahren, um an einer Whale Watching Tour teilzunehmen. So ging es für 4 Stunden mit dem Schlauchbot raus auf den Pazifik vor die Küste Vallartas, wo sich von Januar bis März die Buckelwale aus dem Nordpazifik (Canada & Alaska) tummeln, um Junge zu gebären und das Schwimmen beizubringen, ehe sie wieder gen Norden ziehen. Es dauerte auch nicht lange, bis sich die ersten Wale vor unsere Kamera verirrten. Leider ist es gar nicht so leicht, alles auf Bildern oder Videos festzuhalten, da die Wale zumeist aus dem Nichts kurz auftauchen und dann wieder zwischen 5 und 45min unter Wasser verschwinden...

Es war einfach gigantisch, wenn so ein Ungeheuer weniger Meter von einem entfernt plötzlich auftaucht, mit der Flosse schlägt oder gar aus dem Wasser springt.

So, und dann hiess es die Vorbereitungen auf unseren ersten Besuch aus Deutschland zu treffen: Am Donnerstag kamen Geli & Gerhard...

Bis zu den nächsten Erlebnissen aus dem Reich des kontrollierten Wahnsinns

Eure rasende Reporterin Carla Columna

Endgegnerwochenende in Monterrey

Hallo liebe Gemeinde,

es wird Zeit, von unserer Studienfahrt nach Monterrey zu berichten...
Am Freitag dem 21.Februar machten wir uns gemeinsam mit Martin auf in die Kulturhauptstadt Monterrey, wo uns der Expeditionsleiter Tobi aka Fritz aka Schulle aka Mandilon bereits am Flughafen incl. dem Fachmann für die lingualen Kulturgüter Luis in Empfang nahm. Unsere erste Reise führte uns zuerst zu Steffi, die ebenfalls dem Guide-Team angehörte und sich um die Mädels des Wochenendes kümmerte... nach streng katholischen Sitten hatten wir uns nämlich aufgeteilt: Nachdem alle Mädels bei Steffi untergekommen sind, haben die Jungs bei Tobi ihr Lager aufgeschlagen...
Nachdem nochmal kurz der Tank gefüllt wurde, und kiloweise Arrachera seiner finalen Bestimmung zugeführt wurde, ging es wieder auf zum Flughafen, um Sarah abzuholen und zu den anderen zu bringen. Somit war der Reisetrupp aus Monterrey, USA, Guadalajara und Queretero vollstaendig und man konnte sich auf das Ziel des Abends, der Bar "Manaus" enstprechend vorbereiten :-)
Die Damen hatten schon alles vorbereitet und so erlebten wir, was es heisst, Party in Mexico zu machen! DJs, Livebands mit grandioser Bühnen und Lichtshow und Mexikaner, die nie müde werden... kein Vergleich zu Deutschland! Das strengt natürlich an, daher musste natürlich auch streng auf den Flüssigkeitshaushalt geachtet werden...

Gegen Fünf wollten wir dem Magen dann jedoch zum Abschluss nochmal etwas festes zuführen und verabredeten uns beim gelben Haus. Also rein in 2 Taxen, und ab gehts... leider verlor unser Reiseführer auf dem Beifahrersitz des Taxis etwas den Überblick (man munkelt, es lag an den heimtükischen Schlafattacken) und murmelte alle 7 min zum völlig verzweifelten Taxifahrer ein "derecho"... und "bassd scho, des is scho die richtige Stross..." ehe er nach einer halben Stadtrundfahrt feststellte: "Sch.... wir sind scho vorbei"... von wegen!! Wir waren nicht mal in der Nähe gewesen, was uns natürlich den Spott unserer weiblichen Gegenfraktion bescherte, die das gelbe Haus auf direktem Weg gefunden hatten ;-)

So waren wir gegen Sechs zurück im Lager... und alle hatten ihren Spass an diesem Abend.

4 Stunden später ging es dann schon mit einem klassischen Konter weiter, ehe wir uns dann mit den Mädels zum klassischen Frühstück mit Sandwich, Burger und Pommes trafen und den Tourplan für das Sightseeing quer durch Monterrey abstimmten.

Von der Tour durch die Stadt zurück wurde noch der ganze Papierkram im Büro erledigt (Tobi, ich hoffe das Büro ist wieder voll einsatzfaehig!?), ein kleiner Ausflug in die 70er Jahre gemacht und sich auf den Abend vorbereitet. Diesmal ging es in die UMA-Bar, wo wir eine super Liveband und den bisher wohl besten Service kennengelernt haben. Man hatte das leere Glas nur angeschaut, da kam der Kellner schon und hat die Luft aus dem Glas gelassen... faszinierend und der Beleg, woher "rico y guapo" stammt...

Diesmal klappte auch der erneute Anlauf, das gelbe Haus zu besuchen. Ein paar Tacos und eine (diesmal gewollte) erneute Stadtrundfahrt später wurde dann wieder das Lager bezogen und noch ein kleiner Ausflug in den Obersalzberg gewagt...

Am Sonntag morgen wurden Martin & Ich dann durch den Lärm des "Gerätes" geweckt und der Tag des Abschied nehmens war schon wieder gekommen... Nachdem unser Flug erst am späten Abend ging, konnten wir den Tag noch ein bisschen mit Steffi & Tobi in Monterrey bei ein paar gemütlichen Tee´s der Sorte "pazifische Hopfenblüte" in der Sonne verbringen, ehe wir wieder in den Flieger gen Guadalajara stiegen...

Nochmals vielen lieben Dank an Steffi & Tobi für die Einladung und die super Betreuung!!! Es war ein unvergessliches Wochenende!

Donnerstag, 19. Februar 2009

Zitat der Woche

Es brannte mir schon lange auf den Nägeln...
rechts findet ihr ab sofort das "Zitat der Woche".

Den Beginn macht Heinz Erhardt, der diese Woche seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Ach ja, damit es euch in der Heimat auch gut geht:

"Es wohnt ein Wind im Frankenland, der pustet kalt.
Wer da nicht einen Mantel hat, der hustet bald!"

und fuer alle die sich gerade fragen:

Werden Schneemänner eigentlich geboren?
JA, Sie haben doch sicher auch schon von "Schneewehen" gehört...

In diesem Sinne!

Dienstag, 17. Februar 2009

... Sie haben Post!

Letzte Woche haben wir das erste mal ein Paket aus der Heimat bekommen. Wenn auch etwas verspätet, da es unerwartete Probleme mit der Annahme gab. Da FedEx immer bis 16 Uhr zustellen wollte und wir da aber leider noch auf Arbeit sind, ist das Päckchen 3 Tage durch Guadalajara gefahren :-) bis wir eine Mitarbeiterin bei FedEx davon überzeugen konnten, dass Paket doch bitte im Büro unserer Wohnanlage abzugeben. Das Büro hat aber immer nur bis 17 Uhr offen. Also am nächsten Tag früher aus der Arbeit raus und gleich ins Büro. Da war es 16:30 Uhr aber das Büro hatte schon zu. Also wieder einen Tag warten :-(

Bilanz: 3 Tage Laufzeit von Deutschland nach Mexico, aber 5 Tage Laufzeit in Guadalajara :-)
Mann darf ja nicht vergessen: Wir sind hier in Mexico, da geht nicht alles immer so schnell wie man das gerne haben möchte.

Anbei ein Bild vom Inhalt des "Überlebenspaketes". Nur gute Sachen, die wir hier leider nicht bekommen.


Danke nochmal an Susanne und Mama & Papa.



Bis demnächst,
Steffi

Mittwoch, 4. Februar 2009

Dreams...

...hieß unser Hotel am letzten Wochenende, und das auch zu Recht :-)
Da man in Mexico Feiertage, die unter der Woche sind, einfach ans Wochenende legt, hatten wir ein langes Wochenende vor uns, und so machten wir uns diesmal auf nach Puerto Vallarta.
Da im Büro noch ein paar dringende Themen durchgesprochen werden mussten, kamen wir erst um viertel sechs los... vielleicht war das auch unser Glück...

Denn kaum waren wir ein kurzes Stück hinter Tequila, und die Autopista führte uns gerade die Berge der Sierra Madre hinauf, da standen wir auch schon im Stau. Einen halben Kilometer vor uns hatte sich ein vollbeladener Truck (und hier fahren fast nur 60t!!) den Berg herunter und durch die Betonbegrenzung auf unsere Fahrbahn geschossen, frontal in den Gegenverkehr...

Sierra, Sierra Madre del Sur

Der weitere Weg nach Puerto führte uns durch die Berge der Sierra Madre del Sur
(jetzt weiss ich endlich auch einmal, wovon ich die ganze Zeit singe ;-) bis an die Pazifikküste. Noch gemütlich über den Malecon, vorbei am Nachtleben und Strand von Puerto und schon waren wir in unserem Hotel angekommen. Im Gegensatz zu Boca von der Woche vorher mal wieder ein All Inclusive - Hotel. Und das trug seinen Namen auch zurecht! Angefangen über das "Standard" - AI, gehörte auch der Kellner am Strand, die Minibar, sowie der 24h - Zimmerservice dazu :-) Nach dem Schlemmerfrühstück incl. Champanger haben wir dann in guter alter Steak - Manier (... von beiden Seiten scharf anbraten und dann bei milder Hitze medium garen lassen) den Tag am Strand verbracht. Nach dem Abendessen musste ich mir noch eine besondere Attraktion des Hotels servieren lassen - den (laut Kellner) "GutschiGutschi-Kaffee": diverse Schnäpse mit Kaffee und Vanilleeis... das sah nicht nur atemberaubend aus, sondern schmeckte auch super! Aber mehr in den Bildern...

Superbowl Pittsburgh - Arizona

Da das Hotel überwiegend mit Amerikanern gefüllt war, wurde am Sonntag Abend alles auf das Mega-Event abgestimmt und eine riesige Party am Strand aufgezogen. Nachdem Chearleader schon am Nachmittag die Stimmung anheizten, wurde das Spiel auf 2 Leinwänden am Strand übertragen. Eine riesige Bar, Unmengen an Alkohol, Grills, Pizzabäcker, Popcorn und Softeismaschine, es fehlte an nichts! Lustigerweise waren alle für Arizona... alle? NEIN, 1 Pittsburgh Fan war auch da :-) und so ging es, wie auch im Spiel, immer hin und her... 1 gegen 200 :-) ... und zum Schluss lachte tatsächlich der 1 :-)

An unserem letzten Morgen waren wir nach den Frühstück nochmal am Strand spazieren und sahen ein paar Schatten im Wasser... es hatten sich an die 10 Rochen an den Strand verirrt und schwammen nur etwa 10m vom Strand entfernt auf und ab. Leider konnten wir das nicht in Bildern festhalten, aber wir waren froh zu diesem Zeitpunkt nicht im Wasser gewesen zu sein!
Tja, und schon war wieder ein Wochenende vorbei und der Alltag im Büro hat uns nun wieder...

Bis in Kürze!
PS: Danke Martin, für den super Tipp!!

Donnerstag, 29. Januar 2009

Boca de Iguana - Maul des Leguans

Wir haben es nun endlich geschafft - Unser erster Strandurlaub in Mexico.

Eine deutsche Praktikantin hatte am Donnerstag ihren Geburtstag gefeiert, und wollte diesen gerne am Strand von Boca der Iguana ausklingen lassen. Daher hatten wir uns am Freitag nach der Arbeit gleich auf den Weg gemacht. Da wir, im Gegensatz zu den Kollegen, für das campen nicht so wirklich ausgerüstet sind, hatten wir uns entschlossen, uns in das benachbarte Hotel einzuquartieren.

Der Weg in den Süden nach BdI führte uns vorbei an Colima, mit seinen beiden Vulkanen (der aktive davon ist zuletzt 2005 ausgebrochen und zählt weltweit zu den 16 gefährlichsten Vulkanen), endlos langen Kokospalmenwäldern und Bananenplantagen bis an die Pazifikküste nördlich von Manzanillo. Mittlerweile war es dunkel geworden, und wir schlugen uns den letzten Teil unseres Weges mehr oder weniger über Feldwege bis zu einem "Pförtner" unter einer Palmenhütte mitten im Wald, der uns nach unserer Anmeldung den Weg Richtung Hotel zeigte. 2 min später standen wir wieder vor einer Palmenhütte - es war die Rezeption... über einen Pfad, der nur mit Lichterschläuchen und Windlichtern beleuchtet war, ging es dann Richtung Strand und dem Hauptteil der Anlage und unserer Unterkunft

Hier ging ein langer Traum von uns in Erfüllung - 3 Nächte in einer Beach-Cabana zwischen den Palmen, mit Palmendach, Hängebett, offener Dusche mit Blick aufs Meer und den Strand wirklich vor der Haustüre... unbelievable. Die ganze Anlage (sie bestand aus einem Hotel mit 10 Zimmern, 2 Cabanas, 1 Restaurant/Bar und dem Pool) war wunderschön in die Natur integriert und entsprechend der Größe des Hotels war der Strand wirklich menschenleer. Hier wurde man vom Hotel-Manager sogar persönlich mit Namen begrüßt, das Personal war überaus zuvorkommend und der Orangensaft kam noch direkt aus der Orange und nicht aus der Dose!

Gleich am ersten Morgen konnten wir beim Frühstück zusehen, wie ein Waghalsiger in die Palmen geklettert ist und die Kokosnüsse heruntergeschlagen hat. Gott sei Dank, denn es ist uns auch passiert, dass es auf einmal 2m hinter uns gekracht hat, und 2 Kokosnüsse am Boden lagen… Nachdem wir also den ganzen Tag in der Sonne am Strand verbracht und die Körpertemperatur mittels Pina Colada reguliert hatten, sind wir abends noch gemeinsam nach La Manazinalla zum Abendessen gefahren. Als wir zurück waren wurde dann noch Feuerholz organisiert und der Abend konnte mit einem Lagerfeuer am Strand (und ein bisschen Heimatgefühl dank des importierten Kirschwhiskey) gemütlich ausklingen. Einziges Problem: Direkt neben unserer Cabana endete ein Fluß, in dem sich Krokodile tummelten, und an diesem mussten wir, nur mit unserer Maglight bewaffnet noch vorbei. Aber wie ihr seht, hatten die Krokos wohl schon zu Abend gegessen :-)

Am nächsten Tag kam dann ein weiteres Highlight. Wir wollten am späten Nachmittag gerade in die Cabana zurück, da haben wir einen Mann gesehen, der in einem kleinen abgesperrten Bereich im Sand gräbt, und zwar nach Baby-Schildkröten. Die Eier die die Schildkröten am Strand legen werden eingesammelt und dort eingegraben. Nach ca 40 Tagen schlüpfen dann die Schildkröten, werden ausgegraben und nachts ins Meer freigelassen. Und wir durften das mitmachen. Nachts um ca 21 Uhr haben wir ca. 80 kleinen Schildkröten zurück ins Meer bringen dürfen :-). Ein einmaliges Erlebnis. Aber auch davon gibts natürlich wieder Bilder.

Ach ja etwas größere Tiere haben wir noch in La Manzanilla gesehen. Etwa 3 Meter lange ausgewachsene Krokodile die direkt neben dem Gehweg im Wasser saßen. Alles was uns von ihnen getrennt hat war nur ein heruntergetretener Maschendraht Zaun. Ich hoffe bis heute nicht das das die Krokodile waren ;-)

Somit ging ein wunderschöner Kurzurlaub an einem wunderschönen Strand mit sehr sehr freundlichen und zuvorkommenden Personal auch leider schon zu Ende.... Aber Alex und ich waren uns einig. Wir werden wieder kommen.

Dienstag, 20. Januar 2009

La Primavera - el Rio Caliente

... der seinem Namen alle Ehre macht (heißer Fluß).

Nach einer wie in Mexiko üblichen holperigen Fahrt durch Dörfer und über Feldwege (und mit ein paar Umwegen, weil wir uns mal wieder verfahren hatten) haben wir den Parkplatz erreicht wo der Rio Caliente sein soll (ca. 30 minütige Autofahrt von Guadalajara aus). Totale Wildniss (alles schön grün was man hier selten sieht) und erst einmal war weit und breit nichts von Wasser zu sehen.... Als wir den Trampelpfad etwas nach unten gelaufen sind, konnten wir das Wasser allerdings schon hören. Erst einmal wurde vorsichtig die Temperatur getestet, weil wir wussten ja nicht so genau wie weit wir von der Mündung entfernt sind, und uns wurde gesagt, dass da das Wasser sehr, sehr heiß sein sollte. An der Stelle wo wir waren würde ich mal sagen: gute Badewannen-Temperatur.
Also schnell die Schuhe ausgezogen und vorsichtig Flussaufwärts gelaufen wo das Wasser dann schon heiß wurde und die Füße glühten...
Alex war ständig auf der Jagd nach den grauen Tierchen, die etwas größer waren als Eichhörnchen aber genauso aussahen um das passende Foto zu schießen. Aber leider waren die Eichhörnchen (ich nenn sie jetzt mal einfach so) meistens schneller als er ;-).
Noch ein bisschen die Sonne und die Ruhe genossen, Füße gewärmt und dann wollten wir uns ursprünglich in einem Spa Bereich, der zu einem Hotel gehört und gleich um die Ecke war, noch etwas entspannen. Nur leider wurde uns dort gesagt das der Spa Bereich nur für Hotelgeäste ist. Naja sind wir halt wieder zurückgefahren und haben noch 2 Stunden am Pool hier in der Anlage genossen.

Sonntag, 18. Januar 2009

Carne Asada

Am Samstag waren wir zum grillen bei Arbeitskollegen eingeladen. Eingeladen wurde auf 14 Uhr aber da wir nun schon so einige Erfahrung mit mexikanischer Pünktlichkeit haben (ja, die kommen noch später als wir zwei...) sind wir schon erst um halb 3 hier los gefahren. Nachdem wir uns wie so immer mal kurz verfahren hatten, sind wir dann kurz nach 15 Uhr dort angekommen. Und wer war schon alles dort?? Die zwei Deutschen Kollegen, 1 mexikanischer Kollege und der Gastgeber (es sollten später noch über 15 Leute werden).

Zum grillen war soweit alles vorbereitet, Bier war kaltgestellt und jetzt bestand die große Herausforderung nur noch darin den Grill anzuschüren. Das geschah nach dem Motto: Wie vernichte ich am schnellsten möglichst viel Grillkohle.
Schönes Türmchen mit Kohle gebaut, Brennpaste draufgeschmiert und angezunden. Nach ca. 10 Minuten wurde es den Kollegen zu blöd mit dem Luft wedeln und es wurde kurzerhand der Standvendilator aus dem Haus geholt. Der Grill brande lichterloh, die Funken sind geflogen und es war aber leider auch schon bald keine Kohle mehr da :-)
Naja macht ja nichts, es war ja genug Nachschub da (anscheinend haben die immer so einen hohen Verschleiß). Das Essen war super lecker: es gab Tortillas mit Fleisch, Käse, leckere Salsas, gefüllte Peperoni und und und.
So um halb 6, als wir dann schon gegessen hatten sind dann nach und nach die nächsten Gäste eingedrudelt.

Die Hauptattraktion des Abends kam aber später. Agnes hatte aus Deutschland einen Maßkrug und eine 1 Liter Dose Paulaner original Oktoberfestbier dabei. Boah Cerveza de Alemania.....
So ging die Maß reihum und war auch ziemlich schnell leer :-) So was nun, der Krug ist ja sooo schön. Also wurde er kurzerhand umfunktioniert, mit Eiswürfeln, Whiskey und Sprite gefüllt...
Man bemerke, es waren fast alle mit dem Auto da, aber das interessiert hier in Mexiko keinen!
War ein sehr schöner Abend und es ist schön das wir hier so offen von allen empfangen wurden. So sind sie die Mexis ;-)

Tapalpa

Nach gut 2 Wochen lassen wir auch mal wieder von uns hören....

Nachdem nun alles erledigt ist mit Wohnungssuche, Eingewöhnung usw. verliefen die letzten Tage reichlich unspektakulär.
Arbeitstechnisch geht nun einiges voran. Wir haben nun "schon" alle Kennungen und die ersten Aufgaben wurden uns auch schon übertragen. So kanns weitergehen.

Am Sonntag vor einer Woche haben wir begonnen das Umland von Guadalajara etwas zu erkunden. Unser Weg führte uns Richtung Süden, durch einen ausgetrockneten See, ins Bergland nach Tapalpa. Alleine der Weg dorthin war reichlich spektakulär. Als wir die Autobahn verlassen haben und das Strassenschild nach rechts Tapalpa anzeigte habe ich noch zu Alex gesagt: Wir müssen aber nicht über DIE Berge??!! Aber DOCH wir mussten.

Die Straßen wurden immer enger und kurviger (Leitplanken braucht man hier ja nicht, wäre nur rausgeschmissenes Geld :-), wenn ein Bus die Kurve nicht mehr erwischt hat er halt Pech gehabt).

Entgegenkommende Fahrzeuge sind nach dem Motto gefahren: Deine Spur ist auch meine!

Nach gut einer halben Stunde nur bergauf (aber mit einem super Ausblick!!) sind wir dann endlich auf dem höchsten Punkt angekommen. Ruck zuck (wenn auch gut durchgeschüttelt durch die Kopfsteinpflaster Straßen und den vielen Schlaglöchern) waren wir dann auch schon in Tapalpa und bei den Las Piedras. Riesige Steine mitten auf einer Weide wo niemand so genau weiß wie die dahin gekommen sind. Ein paar Kletterversuche gab es natürlich auch um die richtigen Bilder zu machen :-).


Auf dem Rückweg wollten wir uns eigentlich noch den Ort Tapalpa anschauen was uns aber leider verwährt blieb, da wir auf einmal vor einem Stopschild standen wo dahinter die komplette Straße aufgerissen wurde. Naja was solls müssen wir halt nochmal hinfahren :-)

Donnerstag, 1. Januar 2009

Feliz ano nuevo! - A gsunds Neues!

Wir wünschen euch allen ein glückliches, zufriedenes und erfolgreiches neues Jahr!!

Lasst es euch gut gehen!!

California


Unser erster Urlaub: Die Großstädte Kaliforniens


Am 23.12. war es soweit: die Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten konnte be
ginnen. Nachdem unser Taxi zum Flughafen auch pünktlich um 5 Uhr morgens vor der Tür stand konnte es los gehen... Am Flughafen angekommen erwartete uns eine sehr lange Schlange vor dem Delta Check-in Schalter. Eine halbe Stunde später wussten wir auch warum: es wurde tatsächlich jeder Koffer aufgemacht und durchsucht. Da sollten sie bei uns dann nicht schlecht staunen, als nach dem öffnen des ersten Koffers noch ein zweiter zum Vorschein kam ;-) Wir wollten ja schließlich viiiiel Platz für unsere USA Einkäufe haben (... und den sollten wir später auch brauchen).


"Ich glaube das Auto i
st voll!? Ach Schmarrn, des bassd scho nu nei!" - Powershopping in LA

Nachdem wir pünktlich in Guadalajara gestartet und demnach auch pünktlich in Los Angeles gelandet sind, konnte der shopping-Marathon beginnen... Vom Flughafen aus haben wir uns mit unserem Mietwagen direkt auf den Weg zur Ontaria Shopping Mall gemacht. Die erste Herausforderung bestand darin, mit dem Auto vom Parkplatz der Mietwagenfirma zu kommen. Nach einer filmreifen Vollbremsung (Alex wollte beim Automatikauto kuppeln und ist dabei auf die Bremse getreten :-) haben wirs dann doch noch geschafft. Da die Mall auch etwas außerhalb der Stadt lag haben wir uns auch ein paar mal verfahren, sollten dann aber doch nach einer knappen Stunde endlich dort ankommen - auf ins Getümmel.
Schnell waren die ersten Sachen ausgesucht und gekauft und so ging es dann auch den ganzen Tag nahtlos weiter - und zwar so lange bis das Auto komplett voll war.
Ratz Fatz war es dann halb 9 und wir machten uns wieder auf den Rückweg n
ach Downtown ins Wilshire Grand Hotel... und somit war der erste Tag auch schon vorüber.


Auf den Spuren der Stars und Sternchen

Am nächsten Tag war dann Sightseeing in LA angesagt und so haben wir uns gleich früh auf den Weg zum Hollywood Boulevard gemacht. Über den Walk of Fame (wo sich auf dem Gehweg in Sternen die Stars und Sternchen verewigt haben) sind wir dann bis zum Kodak Theater gelaufen, wo jährlich die weltberühmten Oskars verliehen werden. Auf dem Weg haben wir aber auch festgestellt, dass selbst in Hollywood nicht alles Gold ist was glänzt. So viele Obdachlose die auf den Gehwegen schlafen habe ich noch in keiner anderen Großstadt gesehen. Einmal durch die Einkaufsmeile im Kodak Theater geschländert, zu mittag gegessen und noch schnell Ipods und Nintendo DS gekauft. Direkt neben dem Kodak Theater befindet sich das Chinese Theater wo sich davor in Beton eingegossen die Fuss und Handabdrücke vieler Stars befinden. So konnten wir auch mal in die Fussstapfen von Arnold Schwarzenegger, Jonny Depp oder auch Merylin Monroe treten ;-) Wahnsinn, normalerweise kennt man das alles nur vom Fernsehen... Und dann gings auch schon weiter in Richtung des berühmten Hollywood Schildes in den Bergen um natürlich das "Must Have" Foto von LA zu machen ;-). Wir können euch sagen, ist gar nicht so einfach da sämtliche Straßen die dort hin führen könnten plötzlich aufhören oder kehrt machen. Aber wie ihr sehen könnt haben wir doch noch einen Weg gefunden (tja, und Schilder wie "Einfahrt verboten" oder "Anhalten verboten" muss man bei sowas eben nicht immer ernst nehmen ;-). Von dort aus haben wir uns dann nach Beverly Hills aufgemacht um uns dort mal anzuschauen wie die Stars und Sternchen so residieren... ich muss sagen, nicht schlecht Herr Specht. Leider wurde es als wir dort waren auch schon dunkel. Über den Rodeo Drive (Gucci neben Armani und Versage) gings dann wieder zurück zum Hotel, damit wir am nächsten Tag fit sind für die Weiterfahrt nach San Diego.


San Diego - Sea World

An diesem Tag hat sich Amerika in einem ganz anderen Bild gezeigt und die
größte Herausforderung auf dem Weg nach San Diego bestand darin, etwas zum Essen zu finden. Es war nämlich der 25.12. und somit der Weihnachtstag in USA und sämtliche Supermärkte und Restaurants waren geschlossen und die Straßen wie ausgestorben.
Wir sollten dann um ca 16 Uhr in San Diego doch noch zu unserem "Frühstück" kommen.
Eigentlich wa
r die Fahrt nach San Diego über den Highway 1 direkt an der Küste entlang geplant. Leider sollte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Es hat nämlich den ganzen Tag geregnet und es war sau kalt - also kein Strandwetter.
Was sich am nächsten Tag Gott sei Dank bessern sollte. Am Freitag stand dann nämlich der Besuch von S
ea World auf dem Programm. Die verschiedenen Shows dort waren einfach der Hammer (ich denke die Bilder sprechen für sich!!!). Unschlagbar an Nummer eins standen natürlich die Killerwale (Shamu-so hieß der Größte von ihnen), was auch gleich früh morgens unsere erste Show war die wir uns angeschaut hatten. Und es sollte noch eine zweite folgen, denn in der Weihnachtszeit gibt es am Abend eine extra Weihnachtsvorstellung mit Livemusik uvm.. Neben der Shamu Show gab es noch eine lustige Pets-Show, eine Seelöwen Show, eine Delphin Show und sämtliche sonstige Aquarien mit Schildkröten, Haien, Eisbären, Wahlrossen usw. usw. Der Tag war einfach nur WOW, WOW, WOW und wir können jedem nur empfehlen sich das einmal anzuschauen. Abends noch schön gepflegt Steak essen gegangen (nachdem Alex ja seit dem wir hier sind auch auf einmal Rindfleisch ganz lecker findet) und todmüde ins Bett gefallen.


If you’re going to San Francisco...

Am Samstag ging es dann auf die weite Reise nach San Francisco. Ich muss sagen, den Weg dort hin hatten wir etwas unterschätzt. Wir sind zwar früh pünktlich in San Diego losgekommen haben dann aber auf den Weg nach Los Angeles etwas zu viele Stops (u.a. natürlich zum shoppen, wir brauchten ja noch eine Reisetasche fürs Handgepäck da in die Koffer nicht alles rein ging) eingelegt so dass wir erst um ca. 16 Uhr in Los Angeles waren. Von dort aus sollten es dann noch ca 400 Meilen nach San Francisco sein. Bis wir dann unser Hotel dort gefunden hatten war es halb eins... Am nächsten Morgen erwartete uns dann erst einmal ein genialer Blick auf den Pazifik von unserem Hotelzimmer aus.
Direkt neben dem Hotel befand sich die Touristeninformation von Pacifica (so hieß der Ort in dem das Hotel war). Der Mann dort konnte uns sehr gute Insider Tips geben wie wir
am besten in die Stadt kommen und was wir unbedingt anschauen sollten. So führte uns unser Weg an der Küste entlang Berg auf und Berg ab (wie in San Francisco so üblich :-) direkt zur Golden Gate Bridge wo wir auf einer Aussichtsplattform einen genialen Blick auf die Brücke und die Skyline von SFO hatten. Weiter ging es dann über die berühmte Lombard Street Richtung Fishermans Warf. Auf dem Weg dort hin sind wir ganz schön ins Schwitzen gekommen, da aufgrund des ständigen Auf und Abs unser Auto ziemlich schnell ziemlich viel Benzin verbraucht hatte und weit und breit keine Tankstelle in Sicht war. Auf Gut Glück mal in Richtung Interstate gefahren und da wurden wir dann in letzter Sekunde doch noch fündig. Also auf zu Fishermans Warf. Am meist bekannten Pier 39 konnten wir dann die Seelöwen in freier Wildbahn beobachten, frischen Fisch essen uns sämtliche Souvenirgeschäfte durchkämen. Somit wurde es an unserem ersten Tag in SFO auch schon dunkel. Am nächsten Tag hieß es dann sau früh aufstehen, Koffer packen, auschecken und auf zum Pier 33 um zur Insel Alcatraz zu fahren. Gott sei Dank hatte Alex in San Diego schon die weise Vorahnung und wir haben im Internet schon mal Karten reserviert, denn die nächsten Verfügbaren gab es am Montag erst für Mittwoch und da wollten wir ja schon wieder nach GDL zurückfligen.
Karten pünktlich 1 Stunde vor Abfahrt abgeholt, noch kurz frühstücken gegangen und dann gings los zu unserem Ta
g im Gefängnis... Nach einem kurzen Einführungsfilm von Discovery Channel haben wir dann eine Audio Tour durch den Gefängnistrakt der Insel gemacht. Sehr sehr beeindruckend wenn man da an den Zellen (3 stöckig) vorbeigeht, die teilweise noch so sind wie sie damals waren. Die genaue Zelle von Al Capone konnten wir leider nicht sehen da die Häftlinge regelmässig die Zellen wechseln mussten...
Nach 2,5 Stunden im Gefängnis machten wir uns mit dem Schiff wieder auf den Rückweg denn wir hatte
n noch die Fahrt zurück nach Los Angeles vor uns.


... zurück zu Los (Angeles), aber ohne 4000DM einzuziehen!

Der nächste Tag in LA war dann auch gleich der letzte von unserem California - Trip. Gut ausgeruht nach einer Nacht bei den Kollegen von Paris H. wollten wir aufgrund des super Wetters uns noch die Strände von LA anschauen. Die Fahrt führte uns zuerst nach Malibu. Super breite Strände mit tollen Wellen und herrlicher Umgebung. So ein Haus dort direkt am Strand (Treppe runter und man steht im Sand) wäre schon ganz nett :-). Auf dem Weg zurück haben wir dann am Venice Beach halt gemacht. Viele Palmen, feiner Sand und viele Skateboarder, Fahrradfahrer und Inlineskater (und mords viel Dusel - erst noch über einen kostenlosen Parkplatz direkt am Strand gefreut, und als wir zurückkamen haben wir auf einmal gelesen, dass der rote Bordstein nicht das Farbhighlight 2008, sondern die Kennzeichnung fürs Halteverbot war ;-)
Die Strandpromenade war sehr belebt mit vielen Geschäften und
Straßenverkäufern. Unter anderem gab es dort Wunderheiler, Kartenleser und Wahrsager. Wir haben das lieber nicht ausprobiert sonst wären wir wahrscheinlich noch nicht zurück in Mexiko... Die eine Dame (auch auf einem Bild zu sehen) saß dort nämlich während unseres ganzen Aufenthalts, war anscheinend ein sehr schwerer Fall :-).
Abends noch am Hollywood Boulevard entlang geschlendert, noch die letzten Einkäufe getätigt und dann mussten wir auch schon wieder unser Auto abgeben (wo uns auf der Rechnung bewusst wurde, dass wir in den 8 Tagen 2.300km zurück gelegt hatten) und auf zum Flughafen wo unser Flugzeug pünktlich um 01:05 Uhr zurück nach GDL gehen sollte.
Eine sehr aufregende, interessante, schöne - aber auch anstrengende Reise (aber wir sind ja noch jung) ging zu Ende...