Dienstag, 3. März 2009

Whale Watching in Punta Mita

Nachdem das Monterrey - Wochenende doch etwas anstrengend war, ging es das Wochenende danach wieder nach Vallarta, diesmal in den Norden nach Punta Mita.

Nach 4 Stunden Fahrt konnten wir unsere Royal Suite beziehen... gut, erst mussten wir die Zimmerkarten noch tauschen, weil die (mal wieder) nicht richtig codiert waren, aber dann gings doch noch :-)

Da das Hotel direkt auf einem Felsen am Strand gelegen war, war der Sandstrand dieses mal leider nicht so berauschend, dafür bot sich ein unglaublicher Ausblick auf das Meer. So hiess es die Tage einfach nur relaxen in den Himmelbetten am Strand, die Sonne auf den Bauch brennen und die Gedanken schweifen lassen...

Am Sonntag sind wir nach dem Auschecken aus dem Hotel dann noch nach Nuevo Vallarta gefahren, um an einer Whale Watching Tour teilzunehmen. So ging es für 4 Stunden mit dem Schlauchbot raus auf den Pazifik vor die Küste Vallartas, wo sich von Januar bis März die Buckelwale aus dem Nordpazifik (Canada & Alaska) tummeln, um Junge zu gebären und das Schwimmen beizubringen, ehe sie wieder gen Norden ziehen. Es dauerte auch nicht lange, bis sich die ersten Wale vor unsere Kamera verirrten. Leider ist es gar nicht so leicht, alles auf Bildern oder Videos festzuhalten, da die Wale zumeist aus dem Nichts kurz auftauchen und dann wieder zwischen 5 und 45min unter Wasser verschwinden...

Es war einfach gigantisch, wenn so ein Ungeheuer weniger Meter von einem entfernt plötzlich auftaucht, mit der Flosse schlägt oder gar aus dem Wasser springt.

So, und dann hiess es die Vorbereitungen auf unseren ersten Besuch aus Deutschland zu treffen: Am Donnerstag kamen Geli & Gerhard...

Bis zu den nächsten Erlebnissen aus dem Reich des kontrollierten Wahnsinns

Eure rasende Reporterin Carla Columna

Endgegnerwochenende in Monterrey

Hallo liebe Gemeinde,

es wird Zeit, von unserer Studienfahrt nach Monterrey zu berichten...
Am Freitag dem 21.Februar machten wir uns gemeinsam mit Martin auf in die Kulturhauptstadt Monterrey, wo uns der Expeditionsleiter Tobi aka Fritz aka Schulle aka Mandilon bereits am Flughafen incl. dem Fachmann für die lingualen Kulturgüter Luis in Empfang nahm. Unsere erste Reise führte uns zuerst zu Steffi, die ebenfalls dem Guide-Team angehörte und sich um die Mädels des Wochenendes kümmerte... nach streng katholischen Sitten hatten wir uns nämlich aufgeteilt: Nachdem alle Mädels bei Steffi untergekommen sind, haben die Jungs bei Tobi ihr Lager aufgeschlagen...
Nachdem nochmal kurz der Tank gefüllt wurde, und kiloweise Arrachera seiner finalen Bestimmung zugeführt wurde, ging es wieder auf zum Flughafen, um Sarah abzuholen und zu den anderen zu bringen. Somit war der Reisetrupp aus Monterrey, USA, Guadalajara und Queretero vollstaendig und man konnte sich auf das Ziel des Abends, der Bar "Manaus" enstprechend vorbereiten :-)
Die Damen hatten schon alles vorbereitet und so erlebten wir, was es heisst, Party in Mexico zu machen! DJs, Livebands mit grandioser Bühnen und Lichtshow und Mexikaner, die nie müde werden... kein Vergleich zu Deutschland! Das strengt natürlich an, daher musste natürlich auch streng auf den Flüssigkeitshaushalt geachtet werden...

Gegen Fünf wollten wir dem Magen dann jedoch zum Abschluss nochmal etwas festes zuführen und verabredeten uns beim gelben Haus. Also rein in 2 Taxen, und ab gehts... leider verlor unser Reiseführer auf dem Beifahrersitz des Taxis etwas den Überblick (man munkelt, es lag an den heimtükischen Schlafattacken) und murmelte alle 7 min zum völlig verzweifelten Taxifahrer ein "derecho"... und "bassd scho, des is scho die richtige Stross..." ehe er nach einer halben Stadtrundfahrt feststellte: "Sch.... wir sind scho vorbei"... von wegen!! Wir waren nicht mal in der Nähe gewesen, was uns natürlich den Spott unserer weiblichen Gegenfraktion bescherte, die das gelbe Haus auf direktem Weg gefunden hatten ;-)

So waren wir gegen Sechs zurück im Lager... und alle hatten ihren Spass an diesem Abend.

4 Stunden später ging es dann schon mit einem klassischen Konter weiter, ehe wir uns dann mit den Mädels zum klassischen Frühstück mit Sandwich, Burger und Pommes trafen und den Tourplan für das Sightseeing quer durch Monterrey abstimmten.

Von der Tour durch die Stadt zurück wurde noch der ganze Papierkram im Büro erledigt (Tobi, ich hoffe das Büro ist wieder voll einsatzfaehig!?), ein kleiner Ausflug in die 70er Jahre gemacht und sich auf den Abend vorbereitet. Diesmal ging es in die UMA-Bar, wo wir eine super Liveband und den bisher wohl besten Service kennengelernt haben. Man hatte das leere Glas nur angeschaut, da kam der Kellner schon und hat die Luft aus dem Glas gelassen... faszinierend und der Beleg, woher "rico y guapo" stammt...

Diesmal klappte auch der erneute Anlauf, das gelbe Haus zu besuchen. Ein paar Tacos und eine (diesmal gewollte) erneute Stadtrundfahrt später wurde dann wieder das Lager bezogen und noch ein kleiner Ausflug in den Obersalzberg gewagt...

Am Sonntag morgen wurden Martin & Ich dann durch den Lärm des "Gerätes" geweckt und der Tag des Abschied nehmens war schon wieder gekommen... Nachdem unser Flug erst am späten Abend ging, konnten wir den Tag noch ein bisschen mit Steffi & Tobi in Monterrey bei ein paar gemütlichen Tee´s der Sorte "pazifische Hopfenblüte" in der Sonne verbringen, ehe wir wieder in den Flieger gen Guadalajara stiegen...

Nochmals vielen lieben Dank an Steffi & Tobi für die Einladung und die super Betreuung!!! Es war ein unvergessliches Wochenende!

Donnerstag, 19. Februar 2009

Zitat der Woche

Es brannte mir schon lange auf den Nägeln...
rechts findet ihr ab sofort das "Zitat der Woche".

Den Beginn macht Heinz Erhardt, der diese Woche seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Ach ja, damit es euch in der Heimat auch gut geht:

"Es wohnt ein Wind im Frankenland, der pustet kalt.
Wer da nicht einen Mantel hat, der hustet bald!"

und fuer alle die sich gerade fragen:

Werden Schneemänner eigentlich geboren?
JA, Sie haben doch sicher auch schon von "Schneewehen" gehört...

In diesem Sinne!

Dienstag, 17. Februar 2009

... Sie haben Post!

Letzte Woche haben wir das erste mal ein Paket aus der Heimat bekommen. Wenn auch etwas verspätet, da es unerwartete Probleme mit der Annahme gab. Da FedEx immer bis 16 Uhr zustellen wollte und wir da aber leider noch auf Arbeit sind, ist das Päckchen 3 Tage durch Guadalajara gefahren :-) bis wir eine Mitarbeiterin bei FedEx davon überzeugen konnten, dass Paket doch bitte im Büro unserer Wohnanlage abzugeben. Das Büro hat aber immer nur bis 17 Uhr offen. Also am nächsten Tag früher aus der Arbeit raus und gleich ins Büro. Da war es 16:30 Uhr aber das Büro hatte schon zu. Also wieder einen Tag warten :-(

Bilanz: 3 Tage Laufzeit von Deutschland nach Mexico, aber 5 Tage Laufzeit in Guadalajara :-)
Mann darf ja nicht vergessen: Wir sind hier in Mexico, da geht nicht alles immer so schnell wie man das gerne haben möchte.

Anbei ein Bild vom Inhalt des "Überlebenspaketes". Nur gute Sachen, die wir hier leider nicht bekommen.


Danke nochmal an Susanne und Mama & Papa.



Bis demnächst,
Steffi

Mittwoch, 4. Februar 2009

Dreams...

...hieß unser Hotel am letzten Wochenende, und das auch zu Recht :-)
Da man in Mexico Feiertage, die unter der Woche sind, einfach ans Wochenende legt, hatten wir ein langes Wochenende vor uns, und so machten wir uns diesmal auf nach Puerto Vallarta.
Da im Büro noch ein paar dringende Themen durchgesprochen werden mussten, kamen wir erst um viertel sechs los... vielleicht war das auch unser Glück...

Denn kaum waren wir ein kurzes Stück hinter Tequila, und die Autopista führte uns gerade die Berge der Sierra Madre hinauf, da standen wir auch schon im Stau. Einen halben Kilometer vor uns hatte sich ein vollbeladener Truck (und hier fahren fast nur 60t!!) den Berg herunter und durch die Betonbegrenzung auf unsere Fahrbahn geschossen, frontal in den Gegenverkehr...

Sierra, Sierra Madre del Sur

Der weitere Weg nach Puerto führte uns durch die Berge der Sierra Madre del Sur
(jetzt weiss ich endlich auch einmal, wovon ich die ganze Zeit singe ;-) bis an die Pazifikküste. Noch gemütlich über den Malecon, vorbei am Nachtleben und Strand von Puerto und schon waren wir in unserem Hotel angekommen. Im Gegensatz zu Boca von der Woche vorher mal wieder ein All Inclusive - Hotel. Und das trug seinen Namen auch zurecht! Angefangen über das "Standard" - AI, gehörte auch der Kellner am Strand, die Minibar, sowie der 24h - Zimmerservice dazu :-) Nach dem Schlemmerfrühstück incl. Champanger haben wir dann in guter alter Steak - Manier (... von beiden Seiten scharf anbraten und dann bei milder Hitze medium garen lassen) den Tag am Strand verbracht. Nach dem Abendessen musste ich mir noch eine besondere Attraktion des Hotels servieren lassen - den (laut Kellner) "GutschiGutschi-Kaffee": diverse Schnäpse mit Kaffee und Vanilleeis... das sah nicht nur atemberaubend aus, sondern schmeckte auch super! Aber mehr in den Bildern...

Superbowl Pittsburgh - Arizona

Da das Hotel überwiegend mit Amerikanern gefüllt war, wurde am Sonntag Abend alles auf das Mega-Event abgestimmt und eine riesige Party am Strand aufgezogen. Nachdem Chearleader schon am Nachmittag die Stimmung anheizten, wurde das Spiel auf 2 Leinwänden am Strand übertragen. Eine riesige Bar, Unmengen an Alkohol, Grills, Pizzabäcker, Popcorn und Softeismaschine, es fehlte an nichts! Lustigerweise waren alle für Arizona... alle? NEIN, 1 Pittsburgh Fan war auch da :-) und so ging es, wie auch im Spiel, immer hin und her... 1 gegen 200 :-) ... und zum Schluss lachte tatsächlich der 1 :-)

An unserem letzten Morgen waren wir nach den Frühstück nochmal am Strand spazieren und sahen ein paar Schatten im Wasser... es hatten sich an die 10 Rochen an den Strand verirrt und schwammen nur etwa 10m vom Strand entfernt auf und ab. Leider konnten wir das nicht in Bildern festhalten, aber wir waren froh zu diesem Zeitpunkt nicht im Wasser gewesen zu sein!
Tja, und schon war wieder ein Wochenende vorbei und der Alltag im Büro hat uns nun wieder...

Bis in Kürze!
PS: Danke Martin, für den super Tipp!!

Donnerstag, 29. Januar 2009

Boca de Iguana - Maul des Leguans

Wir haben es nun endlich geschafft - Unser erster Strandurlaub in Mexico.

Eine deutsche Praktikantin hatte am Donnerstag ihren Geburtstag gefeiert, und wollte diesen gerne am Strand von Boca der Iguana ausklingen lassen. Daher hatten wir uns am Freitag nach der Arbeit gleich auf den Weg gemacht. Da wir, im Gegensatz zu den Kollegen, für das campen nicht so wirklich ausgerüstet sind, hatten wir uns entschlossen, uns in das benachbarte Hotel einzuquartieren.

Der Weg in den Süden nach BdI führte uns vorbei an Colima, mit seinen beiden Vulkanen (der aktive davon ist zuletzt 2005 ausgebrochen und zählt weltweit zu den 16 gefährlichsten Vulkanen), endlos langen Kokospalmenwäldern und Bananenplantagen bis an die Pazifikküste nördlich von Manzanillo. Mittlerweile war es dunkel geworden, und wir schlugen uns den letzten Teil unseres Weges mehr oder weniger über Feldwege bis zu einem "Pförtner" unter einer Palmenhütte mitten im Wald, der uns nach unserer Anmeldung den Weg Richtung Hotel zeigte. 2 min später standen wir wieder vor einer Palmenhütte - es war die Rezeption... über einen Pfad, der nur mit Lichterschläuchen und Windlichtern beleuchtet war, ging es dann Richtung Strand und dem Hauptteil der Anlage und unserer Unterkunft

Hier ging ein langer Traum von uns in Erfüllung - 3 Nächte in einer Beach-Cabana zwischen den Palmen, mit Palmendach, Hängebett, offener Dusche mit Blick aufs Meer und den Strand wirklich vor der Haustüre... unbelievable. Die ganze Anlage (sie bestand aus einem Hotel mit 10 Zimmern, 2 Cabanas, 1 Restaurant/Bar und dem Pool) war wunderschön in die Natur integriert und entsprechend der Größe des Hotels war der Strand wirklich menschenleer. Hier wurde man vom Hotel-Manager sogar persönlich mit Namen begrüßt, das Personal war überaus zuvorkommend und der Orangensaft kam noch direkt aus der Orange und nicht aus der Dose!

Gleich am ersten Morgen konnten wir beim Frühstück zusehen, wie ein Waghalsiger in die Palmen geklettert ist und die Kokosnüsse heruntergeschlagen hat. Gott sei Dank, denn es ist uns auch passiert, dass es auf einmal 2m hinter uns gekracht hat, und 2 Kokosnüsse am Boden lagen… Nachdem wir also den ganzen Tag in der Sonne am Strand verbracht und die Körpertemperatur mittels Pina Colada reguliert hatten, sind wir abends noch gemeinsam nach La Manazinalla zum Abendessen gefahren. Als wir zurück waren wurde dann noch Feuerholz organisiert und der Abend konnte mit einem Lagerfeuer am Strand (und ein bisschen Heimatgefühl dank des importierten Kirschwhiskey) gemütlich ausklingen. Einziges Problem: Direkt neben unserer Cabana endete ein Fluß, in dem sich Krokodile tummelten, und an diesem mussten wir, nur mit unserer Maglight bewaffnet noch vorbei. Aber wie ihr seht, hatten die Krokos wohl schon zu Abend gegessen :-)

Am nächsten Tag kam dann ein weiteres Highlight. Wir wollten am späten Nachmittag gerade in die Cabana zurück, da haben wir einen Mann gesehen, der in einem kleinen abgesperrten Bereich im Sand gräbt, und zwar nach Baby-Schildkröten. Die Eier die die Schildkröten am Strand legen werden eingesammelt und dort eingegraben. Nach ca 40 Tagen schlüpfen dann die Schildkröten, werden ausgegraben und nachts ins Meer freigelassen. Und wir durften das mitmachen. Nachts um ca 21 Uhr haben wir ca. 80 kleinen Schildkröten zurück ins Meer bringen dürfen :-). Ein einmaliges Erlebnis. Aber auch davon gibts natürlich wieder Bilder.

Ach ja etwas größere Tiere haben wir noch in La Manzanilla gesehen. Etwa 3 Meter lange ausgewachsene Krokodile die direkt neben dem Gehweg im Wasser saßen. Alles was uns von ihnen getrennt hat war nur ein heruntergetretener Maschendraht Zaun. Ich hoffe bis heute nicht das das die Krokodile waren ;-)

Somit ging ein wunderschöner Kurzurlaub an einem wunderschönen Strand mit sehr sehr freundlichen und zuvorkommenden Personal auch leider schon zu Ende.... Aber Alex und ich waren uns einig. Wir werden wieder kommen.

Dienstag, 20. Januar 2009

La Primavera - el Rio Caliente

... der seinem Namen alle Ehre macht (heißer Fluß).

Nach einer wie in Mexiko üblichen holperigen Fahrt durch Dörfer und über Feldwege (und mit ein paar Umwegen, weil wir uns mal wieder verfahren hatten) haben wir den Parkplatz erreicht wo der Rio Caliente sein soll (ca. 30 minütige Autofahrt von Guadalajara aus). Totale Wildniss (alles schön grün was man hier selten sieht) und erst einmal war weit und breit nichts von Wasser zu sehen.... Als wir den Trampelpfad etwas nach unten gelaufen sind, konnten wir das Wasser allerdings schon hören. Erst einmal wurde vorsichtig die Temperatur getestet, weil wir wussten ja nicht so genau wie weit wir von der Mündung entfernt sind, und uns wurde gesagt, dass da das Wasser sehr, sehr heiß sein sollte. An der Stelle wo wir waren würde ich mal sagen: gute Badewannen-Temperatur.
Also schnell die Schuhe ausgezogen und vorsichtig Flussaufwärts gelaufen wo das Wasser dann schon heiß wurde und die Füße glühten...
Alex war ständig auf der Jagd nach den grauen Tierchen, die etwas größer waren als Eichhörnchen aber genauso aussahen um das passende Foto zu schießen. Aber leider waren die Eichhörnchen (ich nenn sie jetzt mal einfach so) meistens schneller als er ;-).
Noch ein bisschen die Sonne und die Ruhe genossen, Füße gewärmt und dann wollten wir uns ursprünglich in einem Spa Bereich, der zu einem Hotel gehört und gleich um die Ecke war, noch etwas entspannen. Nur leider wurde uns dort gesagt das der Spa Bereich nur für Hotelgeäste ist. Naja sind wir halt wieder zurückgefahren und haben noch 2 Stunden am Pool hier in der Anlage genossen.

Sonntag, 18. Januar 2009

Carne Asada

Am Samstag waren wir zum grillen bei Arbeitskollegen eingeladen. Eingeladen wurde auf 14 Uhr aber da wir nun schon so einige Erfahrung mit mexikanischer Pünktlichkeit haben (ja, die kommen noch später als wir zwei...) sind wir schon erst um halb 3 hier los gefahren. Nachdem wir uns wie so immer mal kurz verfahren hatten, sind wir dann kurz nach 15 Uhr dort angekommen. Und wer war schon alles dort?? Die zwei Deutschen Kollegen, 1 mexikanischer Kollege und der Gastgeber (es sollten später noch über 15 Leute werden).

Zum grillen war soweit alles vorbereitet, Bier war kaltgestellt und jetzt bestand die große Herausforderung nur noch darin den Grill anzuschüren. Das geschah nach dem Motto: Wie vernichte ich am schnellsten möglichst viel Grillkohle.
Schönes Türmchen mit Kohle gebaut, Brennpaste draufgeschmiert und angezunden. Nach ca. 10 Minuten wurde es den Kollegen zu blöd mit dem Luft wedeln und es wurde kurzerhand der Standvendilator aus dem Haus geholt. Der Grill brande lichterloh, die Funken sind geflogen und es war aber leider auch schon bald keine Kohle mehr da :-)
Naja macht ja nichts, es war ja genug Nachschub da (anscheinend haben die immer so einen hohen Verschleiß). Das Essen war super lecker: es gab Tortillas mit Fleisch, Käse, leckere Salsas, gefüllte Peperoni und und und.
So um halb 6, als wir dann schon gegessen hatten sind dann nach und nach die nächsten Gäste eingedrudelt.

Die Hauptattraktion des Abends kam aber später. Agnes hatte aus Deutschland einen Maßkrug und eine 1 Liter Dose Paulaner original Oktoberfestbier dabei. Boah Cerveza de Alemania.....
So ging die Maß reihum und war auch ziemlich schnell leer :-) So was nun, der Krug ist ja sooo schön. Also wurde er kurzerhand umfunktioniert, mit Eiswürfeln, Whiskey und Sprite gefüllt...
Man bemerke, es waren fast alle mit dem Auto da, aber das interessiert hier in Mexiko keinen!
War ein sehr schöner Abend und es ist schön das wir hier so offen von allen empfangen wurden. So sind sie die Mexis ;-)

Tapalpa

Nach gut 2 Wochen lassen wir auch mal wieder von uns hören....

Nachdem nun alles erledigt ist mit Wohnungssuche, Eingewöhnung usw. verliefen die letzten Tage reichlich unspektakulär.
Arbeitstechnisch geht nun einiges voran. Wir haben nun "schon" alle Kennungen und die ersten Aufgaben wurden uns auch schon übertragen. So kanns weitergehen.

Am Sonntag vor einer Woche haben wir begonnen das Umland von Guadalajara etwas zu erkunden. Unser Weg führte uns Richtung Süden, durch einen ausgetrockneten See, ins Bergland nach Tapalpa. Alleine der Weg dorthin war reichlich spektakulär. Als wir die Autobahn verlassen haben und das Strassenschild nach rechts Tapalpa anzeigte habe ich noch zu Alex gesagt: Wir müssen aber nicht über DIE Berge??!! Aber DOCH wir mussten.

Die Straßen wurden immer enger und kurviger (Leitplanken braucht man hier ja nicht, wäre nur rausgeschmissenes Geld :-), wenn ein Bus die Kurve nicht mehr erwischt hat er halt Pech gehabt).

Entgegenkommende Fahrzeuge sind nach dem Motto gefahren: Deine Spur ist auch meine!

Nach gut einer halben Stunde nur bergauf (aber mit einem super Ausblick!!) sind wir dann endlich auf dem höchsten Punkt angekommen. Ruck zuck (wenn auch gut durchgeschüttelt durch die Kopfsteinpflaster Straßen und den vielen Schlaglöchern) waren wir dann auch schon in Tapalpa und bei den Las Piedras. Riesige Steine mitten auf einer Weide wo niemand so genau weiß wie die dahin gekommen sind. Ein paar Kletterversuche gab es natürlich auch um die richtigen Bilder zu machen :-).


Auf dem Rückweg wollten wir uns eigentlich noch den Ort Tapalpa anschauen was uns aber leider verwährt blieb, da wir auf einmal vor einem Stopschild standen wo dahinter die komplette Straße aufgerissen wurde. Naja was solls müssen wir halt nochmal hinfahren :-)

Donnerstag, 1. Januar 2009

Feliz ano nuevo! - A gsunds Neues!

Wir wünschen euch allen ein glückliches, zufriedenes und erfolgreiches neues Jahr!!

Lasst es euch gut gehen!!

California


Unser erster Urlaub: Die Großstädte Kaliforniens


Am 23.12. war es soweit: die Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten konnte be
ginnen. Nachdem unser Taxi zum Flughafen auch pünktlich um 5 Uhr morgens vor der Tür stand konnte es los gehen... Am Flughafen angekommen erwartete uns eine sehr lange Schlange vor dem Delta Check-in Schalter. Eine halbe Stunde später wussten wir auch warum: es wurde tatsächlich jeder Koffer aufgemacht und durchsucht. Da sollten sie bei uns dann nicht schlecht staunen, als nach dem öffnen des ersten Koffers noch ein zweiter zum Vorschein kam ;-) Wir wollten ja schließlich viiiiel Platz für unsere USA Einkäufe haben (... und den sollten wir später auch brauchen).


"Ich glaube das Auto i
st voll!? Ach Schmarrn, des bassd scho nu nei!" - Powershopping in LA

Nachdem wir pünktlich in Guadalajara gestartet und demnach auch pünktlich in Los Angeles gelandet sind, konnte der shopping-Marathon beginnen... Vom Flughafen aus haben wir uns mit unserem Mietwagen direkt auf den Weg zur Ontaria Shopping Mall gemacht. Die erste Herausforderung bestand darin, mit dem Auto vom Parkplatz der Mietwagenfirma zu kommen. Nach einer filmreifen Vollbremsung (Alex wollte beim Automatikauto kuppeln und ist dabei auf die Bremse getreten :-) haben wirs dann doch noch geschafft. Da die Mall auch etwas außerhalb der Stadt lag haben wir uns auch ein paar mal verfahren, sollten dann aber doch nach einer knappen Stunde endlich dort ankommen - auf ins Getümmel.
Schnell waren die ersten Sachen ausgesucht und gekauft und so ging es dann auch den ganzen Tag nahtlos weiter - und zwar so lange bis das Auto komplett voll war.
Ratz Fatz war es dann halb 9 und wir machten uns wieder auf den Rückweg n
ach Downtown ins Wilshire Grand Hotel... und somit war der erste Tag auch schon vorüber.


Auf den Spuren der Stars und Sternchen

Am nächsten Tag war dann Sightseeing in LA angesagt und so haben wir uns gleich früh auf den Weg zum Hollywood Boulevard gemacht. Über den Walk of Fame (wo sich auf dem Gehweg in Sternen die Stars und Sternchen verewigt haben) sind wir dann bis zum Kodak Theater gelaufen, wo jährlich die weltberühmten Oskars verliehen werden. Auf dem Weg haben wir aber auch festgestellt, dass selbst in Hollywood nicht alles Gold ist was glänzt. So viele Obdachlose die auf den Gehwegen schlafen habe ich noch in keiner anderen Großstadt gesehen. Einmal durch die Einkaufsmeile im Kodak Theater geschländert, zu mittag gegessen und noch schnell Ipods und Nintendo DS gekauft. Direkt neben dem Kodak Theater befindet sich das Chinese Theater wo sich davor in Beton eingegossen die Fuss und Handabdrücke vieler Stars befinden. So konnten wir auch mal in die Fussstapfen von Arnold Schwarzenegger, Jonny Depp oder auch Merylin Monroe treten ;-) Wahnsinn, normalerweise kennt man das alles nur vom Fernsehen... Und dann gings auch schon weiter in Richtung des berühmten Hollywood Schildes in den Bergen um natürlich das "Must Have" Foto von LA zu machen ;-). Wir können euch sagen, ist gar nicht so einfach da sämtliche Straßen die dort hin führen könnten plötzlich aufhören oder kehrt machen. Aber wie ihr sehen könnt haben wir doch noch einen Weg gefunden (tja, und Schilder wie "Einfahrt verboten" oder "Anhalten verboten" muss man bei sowas eben nicht immer ernst nehmen ;-). Von dort aus haben wir uns dann nach Beverly Hills aufgemacht um uns dort mal anzuschauen wie die Stars und Sternchen so residieren... ich muss sagen, nicht schlecht Herr Specht. Leider wurde es als wir dort waren auch schon dunkel. Über den Rodeo Drive (Gucci neben Armani und Versage) gings dann wieder zurück zum Hotel, damit wir am nächsten Tag fit sind für die Weiterfahrt nach San Diego.


San Diego - Sea World

An diesem Tag hat sich Amerika in einem ganz anderen Bild gezeigt und die
größte Herausforderung auf dem Weg nach San Diego bestand darin, etwas zum Essen zu finden. Es war nämlich der 25.12. und somit der Weihnachtstag in USA und sämtliche Supermärkte und Restaurants waren geschlossen und die Straßen wie ausgestorben.
Wir sollten dann um ca 16 Uhr in San Diego doch noch zu unserem "Frühstück" kommen.
Eigentlich wa
r die Fahrt nach San Diego über den Highway 1 direkt an der Küste entlang geplant. Leider sollte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Es hat nämlich den ganzen Tag geregnet und es war sau kalt - also kein Strandwetter.
Was sich am nächsten Tag Gott sei Dank bessern sollte. Am Freitag stand dann nämlich der Besuch von S
ea World auf dem Programm. Die verschiedenen Shows dort waren einfach der Hammer (ich denke die Bilder sprechen für sich!!!). Unschlagbar an Nummer eins standen natürlich die Killerwale (Shamu-so hieß der Größte von ihnen), was auch gleich früh morgens unsere erste Show war die wir uns angeschaut hatten. Und es sollte noch eine zweite folgen, denn in der Weihnachtszeit gibt es am Abend eine extra Weihnachtsvorstellung mit Livemusik uvm.. Neben der Shamu Show gab es noch eine lustige Pets-Show, eine Seelöwen Show, eine Delphin Show und sämtliche sonstige Aquarien mit Schildkröten, Haien, Eisbären, Wahlrossen usw. usw. Der Tag war einfach nur WOW, WOW, WOW und wir können jedem nur empfehlen sich das einmal anzuschauen. Abends noch schön gepflegt Steak essen gegangen (nachdem Alex ja seit dem wir hier sind auch auf einmal Rindfleisch ganz lecker findet) und todmüde ins Bett gefallen.


If you’re going to San Francisco...

Am Samstag ging es dann auf die weite Reise nach San Francisco. Ich muss sagen, den Weg dort hin hatten wir etwas unterschätzt. Wir sind zwar früh pünktlich in San Diego losgekommen haben dann aber auf den Weg nach Los Angeles etwas zu viele Stops (u.a. natürlich zum shoppen, wir brauchten ja noch eine Reisetasche fürs Handgepäck da in die Koffer nicht alles rein ging) eingelegt so dass wir erst um ca. 16 Uhr in Los Angeles waren. Von dort aus sollten es dann noch ca 400 Meilen nach San Francisco sein. Bis wir dann unser Hotel dort gefunden hatten war es halb eins... Am nächsten Morgen erwartete uns dann erst einmal ein genialer Blick auf den Pazifik von unserem Hotelzimmer aus.
Direkt neben dem Hotel befand sich die Touristeninformation von Pacifica (so hieß der Ort in dem das Hotel war). Der Mann dort konnte uns sehr gute Insider Tips geben wie wir
am besten in die Stadt kommen und was wir unbedingt anschauen sollten. So führte uns unser Weg an der Küste entlang Berg auf und Berg ab (wie in San Francisco so üblich :-) direkt zur Golden Gate Bridge wo wir auf einer Aussichtsplattform einen genialen Blick auf die Brücke und die Skyline von SFO hatten. Weiter ging es dann über die berühmte Lombard Street Richtung Fishermans Warf. Auf dem Weg dort hin sind wir ganz schön ins Schwitzen gekommen, da aufgrund des ständigen Auf und Abs unser Auto ziemlich schnell ziemlich viel Benzin verbraucht hatte und weit und breit keine Tankstelle in Sicht war. Auf Gut Glück mal in Richtung Interstate gefahren und da wurden wir dann in letzter Sekunde doch noch fündig. Also auf zu Fishermans Warf. Am meist bekannten Pier 39 konnten wir dann die Seelöwen in freier Wildbahn beobachten, frischen Fisch essen uns sämtliche Souvenirgeschäfte durchkämen. Somit wurde es an unserem ersten Tag in SFO auch schon dunkel. Am nächsten Tag hieß es dann sau früh aufstehen, Koffer packen, auschecken und auf zum Pier 33 um zur Insel Alcatraz zu fahren. Gott sei Dank hatte Alex in San Diego schon die weise Vorahnung und wir haben im Internet schon mal Karten reserviert, denn die nächsten Verfügbaren gab es am Montag erst für Mittwoch und da wollten wir ja schon wieder nach GDL zurückfligen.
Karten pünktlich 1 Stunde vor Abfahrt abgeholt, noch kurz frühstücken gegangen und dann gings los zu unserem Ta
g im Gefängnis... Nach einem kurzen Einführungsfilm von Discovery Channel haben wir dann eine Audio Tour durch den Gefängnistrakt der Insel gemacht. Sehr sehr beeindruckend wenn man da an den Zellen (3 stöckig) vorbeigeht, die teilweise noch so sind wie sie damals waren. Die genaue Zelle von Al Capone konnten wir leider nicht sehen da die Häftlinge regelmässig die Zellen wechseln mussten...
Nach 2,5 Stunden im Gefängnis machten wir uns mit dem Schiff wieder auf den Rückweg denn wir hatte
n noch die Fahrt zurück nach Los Angeles vor uns.


... zurück zu Los (Angeles), aber ohne 4000DM einzuziehen!

Der nächste Tag in LA war dann auch gleich der letzte von unserem California - Trip. Gut ausgeruht nach einer Nacht bei den Kollegen von Paris H. wollten wir aufgrund des super Wetters uns noch die Strände von LA anschauen. Die Fahrt führte uns zuerst nach Malibu. Super breite Strände mit tollen Wellen und herrlicher Umgebung. So ein Haus dort direkt am Strand (Treppe runter und man steht im Sand) wäre schon ganz nett :-). Auf dem Weg zurück haben wir dann am Venice Beach halt gemacht. Viele Palmen, feiner Sand und viele Skateboarder, Fahrradfahrer und Inlineskater (und mords viel Dusel - erst noch über einen kostenlosen Parkplatz direkt am Strand gefreut, und als wir zurückkamen haben wir auf einmal gelesen, dass der rote Bordstein nicht das Farbhighlight 2008, sondern die Kennzeichnung fürs Halteverbot war ;-)
Die Strandpromenade war sehr belebt mit vielen Geschäften und
Straßenverkäufern. Unter anderem gab es dort Wunderheiler, Kartenleser und Wahrsager. Wir haben das lieber nicht ausprobiert sonst wären wir wahrscheinlich noch nicht zurück in Mexiko... Die eine Dame (auch auf einem Bild zu sehen) saß dort nämlich während unseres ganzen Aufenthalts, war anscheinend ein sehr schwerer Fall :-).
Abends noch am Hollywood Boulevard entlang geschlendert, noch die letzten Einkäufe getätigt und dann mussten wir auch schon wieder unser Auto abgeben (wo uns auf der Rechnung bewusst wurde, dass wir in den 8 Tagen 2.300km zurück gelegt hatten) und auf zum Flughafen wo unser Flugzeug pünktlich um 01:05 Uhr zurück nach GDL gehen sollte.
Eine sehr aufregende, interessante, schöne - aber auch anstrengende Reise (aber wir sind ja noch jung) ging zu Ende...



Samstag, 20. Dezember 2008

Tacos und GDL Centro

Freitag abend haben wir uns mit Martin (einem Informanden Kollegen) am Taco Stand seines Vertrauens getroffen. Schnell mal 6 Tacos weggedrückt und ab gings ins Kino. Für knappe 3 Euro (ja, kostet hier wirklich nicht mehr) haben wir uns dann die Originalfassung von "The day the earth stood still" angeschaut, mit spanischem Untertitel versteht sich, wir wollen ja schließlich auch was lernen ;-). Es soll noch einmal einer sagen das Kino in Forchheim ist schlecht. Der Ton erinnerte an die 70er Jahre und das Bild war auch nicht immer das Beste :-). Inhaltlich hat er uns aber sehr gut gefallen.


Am Samstag haben wir uns das erste mal ins Zentrum von Guadalajara getraut :-) Wahnsinns Verkehr auf den engen kleinen Einbahnstraßen, Hunderte von Leuten die sich zwischen den Autos durchdürcken und viele pfeifende Polizisten. Unser Auto schön sicher in einem Parkhaus abgestellt und auf gings ins Getümmel. Bei ca. 30 Grad (und das am 4. Adventswochenende :-)) haben wir uns erst mal auf den Weg zur Cadetrale gemacht. Eine wunderschöne Kirche in der auch noch genau zu dem Zeitpunkt eine Hochzeit stattfand von der wir die letzten 10 Minuten noch mitverfolgen konnten. Weiter gings dann durch die "Fussgängerzone" zu einem Markt wo man sämliche Raubkopien von Musik CD's, DVD's, gefälschten Markenklamotten aber auch sehr schönes mexikanisches Kunsthandwerk kaufen kann. Nach 2,5 Stunden in der Hitze - die wir doch noch nicht so gewöhnt sind - haben wir uns dann wieder auf den nach Weg zurück gemacht. Sollten die Temperaturen so bleiben können wir am Neujahrstag im Pool plantschen ;-)

Die zweite Woche, mexikanische Gelassenheit, Posada usw.

.. lief arbeitstechnisch auch noch nicht viel. Das Problem, einen mexikanischen Windows-Account zu bekommenn zog sich die ganze Woche noch hin. Woher sollen die Kollegen hier auch wissen, dass man die Life-Time-E-mailAdresse umziehen kann ;-)

Nachdem Alex kurzerhand in Alexander Stohr umgetauft wurde und ich auf einmal eine neue e-mail Adresse mit stephaniebatz@ usw. (without a point :-)) bekam haben sie es am letzten Arbeitstag vor unserem nun 2 wöchigen Urlaub nun doch geschafft unsere LTE auf den mexikanischen Account zu bekommen. Fehlt jetzt nur noch der SAP Zugang :-) Mal schauen ob wir das im Januar hinbekommen, oder vielleicht doch erst im Februar....

Das Bankkonto ist nach 10 Arbeitstagen nun auch eröffnet und wir bekommen nun endlich unser Geld für Miete, Hotel usw.

Dienstag und Donnerstag hatten wir dann unsere ersten spanisch Stunden hier. Ich muss sagen Maria macht das ziemlich gut und ich hoffe das wir das nun schnellstens hinbekommen. Man merkt auch sogar schon Vortschritte :-)

Am Mittwoch haben wir es endlich geschafft unseren Weihnachtsurlaub zu buchen. Vom 23.12.-31.12. geht es für gut eine Woche nach Los Angeles, San Diego und San Francisco zum Sightseeing und shoppen natürlich.

Donnerstag herrschte dann den ganzen Tag ziemliche Aufregung im Büro, denn es war die alljährliche Posada angesagt auf die schon seit eine
r Woche hingefiebert wurde. Ab 12 Uhr hat jede Frau ca. 30 Minuten auf der Toilette vor dem Spiegel verbracht um sich auf das große Ereignis vorzubereiten ;-). Um Punkt 14 Uhr ging es dann auch schon los. Die Location war einfach nur WOW. Ein riesiger Saal inmitten eines riesigen Gartens mit Palmen, Koi-Teichen, Wasserspielen usw. usw. So eine Weihnachtsfeier ist in Deutschland unvorstellbar. Begonnen hat alles mit einer Live Band (es sollte später sogar noch eine zweite geben) die das 3-Gänge Menü musikalisch begleitet hat. Kaum waren die Tische abgeräumt wurde auch schon die Tanzfläche gestürmt (und sie sollte auch den ganzen Nachmittag und Abend nicht mehr leer werden). Unterbrochen wurde die Musik von einer Bauchtänzerin, einer Rifa (Tombola) und von Kung-Fu Kämpfern mit Drachen. Gott sei Dank gab es bei dieser Weihnachtsfeier keine Pinatas ;-). Das Catering war ebenfalls auf Zack, so dass man beim zählen der Getränke ziemlich schnell den Überblick verlor (was einige am nächsten Tag auch büsen sollten ...). Zu später Stunde wurden dann nochmals Tortillas mit Bohnen und Fleisch serviert. Um ca. 23 Uhr war die Feier dann für uns zu ende (wie wir am nächsten Tag erfahren haben, auch eine Stunde später für den Rest), wir machten uns auf den Heimweg und fielen todmüde ins Bett. Der Abend war etwas ganz neues für uns mit vielen neuen Eindrücken und hat sehr viel Spaß gemacht.

Sonntag, 14. Dezember 2008

... oh, ich hab da zwei Beilagscheiben übrig!!


Am Samstag ist uns dann noch eingefallen, dass uns noch ein Grill fehlt. Erste Anlaufstation war der Baumarkt wo wir nicht wirklich fündig geworden sind (alles viel zu teuer). In der Shopping Mall gegenüber haben wir dann noch einen Supermarkt entdeckt. Auf den ersten Blick waren die Grills dort auch etwas über dem Budget was wir eigentlich vor hatten auszugeben. Wir hatten die Suche schon so gut wie aufgegeben, bis Steffi hinter den großen Grills zwei kleine gefunden haben, also auf geht’s, da nehmen wir einen. Noch schnell Grillkohle und Anzündpaste geholt und zack auf den Weg nach Hause. Jetzt kam die Herausforderung, wie baut man den auf.... Alles erst mal ausgepackt, die Aufbauanleitung herausgenommen und los gehts.... Nach einer knappen halben Stunde hat das "Ding" dann auch schon einem Grill ähnlich gesehen. Als nach weiteren 10 Minuten der Grill "fertig" war bemerkte Alex dann noch, "... oh ich hab da zwei Beilagscheiben übrig". Also wurde die Anleitung dann doch etwas näher betrachtet und die Griffe wieder abgebaut, denn da gehörten sie hin ;-)
Nach 45 Minuten war es dann soweit, das Aufbauen wurde von Alex mit dem Satz "Ich muss sagen, ich bin jetzt schon ein bisschen Stolz auf mich" beendet. Und so hat es dann letztendlich ausgeschaut.
Selbstverständlich wurde das "Prachtstück" am gleichen Abend noch eingeweiht.....

Der Umzug in unsere Wohnung

Freitag war es dann endlich so weit und wir sind vom Hotel in unsere neue Wohnung umgezogen. Noch am gleichen Tag sind wir dann zu Walmart gefahren um die wichtigsten Sachen für Küche, Bad usw. einzukaufen. Und wir haben alles 2 mal zusammensuchen müssen. Das erste mal, als wir schon einen voll beladenen Einkaufwagen hatten ist uns eingefallen, dass noch Pfeffer und Salz fehlt. Also Einkaufswagen kurz in einem Gang geparkt und zu den Gewürzen gelaufen. Als wir dann mit Salz und Pfeffer wieder zurückkamen war unser Einkaufswagen unauffindbar. Wir sind den kompletten Walmart 3 mal abgelaufen, nirgends eine Spur unseres Wagens. Bis wir dann in einem Wagen, den eine Walmart Mitarbeiterin herumgeschoben hat ein paar unserer Sachen wiederfanden. Haben die doch nicht tatsächlich unseren Einkaufswagen ausgeräumt.... Also das gleiche Spiel wieder von vorne, alles noch einmal zusammensuchen (was dann wenigstens ein bisschen schneller ging, wir wussten ja wo was steht ;-)
Nach ca. 5 Stunden sind wir dann endlich mit ca 25 Einkaufstüten wieder in unserer Wohnung angekommen..... Das nenn ich mal Marathonshopping.

Nuestra primera Posada...


Donnerstag ging es dann gleich nahtlos weiter mit dem Feiern. Wir waren von Alex Abteilung zu einer Posada (Weihnachtsfeier) eingeladen. Unsere erste Posada in Mexiko. Und ich muss sagen, es sollte ein sehr, sehr lustiger Abend werden ;-).
Angefangen hat natürlich alles - ihr dürft raten - mit einem Tequila. Danach sind wir auch das erste mal in den Genuss der mexikanischen Tortas gekommen. Das sind mit Fleisch gefüllte Brötchen die in eine rote Soße getaucht werden. Anschließend werden diese (wie so fast alles in Mexiko) mit den Fingern gegessen. Ist schon ein bisschen eine Sauerei, aber schmeckt ganz lecker.
Dann kam der Höhepunkt des Abends. Es wurde ein Spiel gespielt das eigentlich für Kindergeburtstage gedacht ist. Eine mit Süßigkeiten gefüllte und verzierte Pappkugel wird an ein Seil gebunden, dem ersten werden die Augen verbunden und dann muss man mit einem Stock versuchen die Pappkugel kaputt zu schlagen so dass dann die Süßigkeiten herausfallen. Bis Alex an der Reihe war klappte das noch ganz gut. Alex werden die Augen verbunden, er bekommt den Stock in die Hand und darf nun draufhauen, was er auch ohne Zweifel getan hat. Der "Spielführer" hat dann irgendwann begonnen dejar zu rufen, was sich so ähnlich anhört wie "Ya" - was Alex auch verstanden hat und immer weiter draufgehauen hat. Man hat ihm ja schließlich nicht gesagt dass, das so was ähnliches wie "Stop" bedeutet. Es kam dann so weit dass ca 5 Mexikaner um ihm rumstanden und "dejar" gerufen haben. Keiner traute sich hinzugreifen weil er Angst hatte eine über die Rübe zu bekommen - Wo rohe Kräfte sinnlos walten.... Irgendwann hats dann doch einer geschafft seinen Arm zu berühren und Alex den Stock wegzunehmen. Danach ging es weiter mit - natürlich - Tequila, Gesangseinlagen, tanzen uvm...
6. Tag in Guadalajara und die 3. Fiesta - das halt ich keine 9 Monate aus...

Kathrins Abschiedsfeier - und wir haben nun endlich unser Auto


Nachdem wir es am Dienstag dank Tamara geschafft haben eine Autoversicherung abzuschließen, hat sie uns am Mittwoch gleich das Auto mitgebracht und wir haben uns in den Mexikanischen Feierabendverkehr gestürzt... Wir können euch sagen, ist nicht so einfach :-) Bei uns würde man alle nur mit Rowdies beschimpfen, also am Besten alle Verkehrsregeln aus Deutschland vergessen und einfach drauf los fahren! Von der Arbeit ging es nach einem kurzen Zwischenstop im Hotel (das restliche Geld für die erste Miete und die Kaution besorgen) direkt zu unserer neuen Wohnung (Übergabe) und danach dann mit Kathrin (einer Informantenkollegin die leider schon wieder zurück nach Deutschland musste) und anderen Arbeitskollegen zu einen richtig mexikanischen Abend - mit Tequila, Tacos und natürlich den Mariachis. Ich kann euch sagen, UNGLAUBLICH!!! Anschließend noch auf einen Absacker in eine Bar und dann sind wir todmüde ins Bett gefallen (wir merkten doch noch etwas den Jetlag). War ein sehr schöner Abend, nur Schade das Kathrin schon wieder zurück musste... Clever wie wir waren, haben wir natürlich in der Eile den Foto im Hotel vergessen, daher musste das Handy für die Bilder herhalten.

Die erste Arbeitswoche...

.... begann am Montag mit unserem ersten Arbeitstag im Büro. Nachdem wir uns erst einmal dem Werksleiter vorgestellt haben wurden wir auch schon von Kollegen aus unseren neuen Abteilungen abgeholt. Es folgte ein Vorstellungsmarathon und ich weiß jetzt noch nicht mal alle Namen meiner Kollegen ;-). Arbeitstechnisch lief die erste Woche noch nicht sehr viel, da wir noch viel mit Organisatorischem beschäftigt waren. So sind wir mind. 10 mal in die HR gerannt um Bankkonto zu eröffnen (was wir bis heute noch nicht haben), mexikanischen Siemens Ausweis zu besorgen (damit wir auch in der Kantine was zum Essen bekommen), Spanisch Kurs zu organisieren (damit wir auch unsere Kollegen auf Spanisch verstehen, was jetzt noch nicht wirklich der Fall ist) usw. usw.
Wir haben bis jetzt auch noch keinen Windows- und SAP-Account, was aber laut der Aussage unserer Vorgänger auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen kann, wir sind ja hier schließlich in Mexiko... ;-)

Dienstag, 9. Dezember 2008

Wohnungssuche in Guadalajara

Nach reichlichen 7h Schlaf ging es schon wieder los. Kurz noch das (wie uns gesagt wurde) beste Frühstücksbuffet der Stadt geplündert und dann stand schon unsere Maklerin Paty Su vor dem Eingang, und die erste Rundfahrt durch die Stadt konnte beginnen… so ging es also von Haus zu Haus quer durch die Stadt, und man dachte nur WOW!!!!! Da wurde einem dann schnell der Unterschied zwischen unseren Dörfern daheim und einer 6 Millionen – Metropole bewusst! Nach 4 Häusern und Wohnungen war dann kurz Siesta angesagt, und am Nachmittag ging das Sightseeing weiter. Paty war so nett, uns dann gleich zu Kathrin zu fahren, die am Abend (leider) schon wieder ihren Abschied feiern musste, da bei ihr das Infojahr schon wieder zu Ende ist. Trotz Jetlag und dem ersten Kontakt mit dem Ergebnis der hier ansässigen (Arznei-)Destillerie haben wir bis halb zwei durchgehalten… für den Einstieg gar nicht mal so schlecht und hatten so auch gleich die Gelegenheit, einen Teil unserer neuen Kollegen und die anderen deutschen Informanten kennen zu lernen.

Tja, und na
ch einer wiederum kurzen Nacht ging es mal wieder…. klaro, auf Wohnungssuche mit Paty! Als wir unterwegs waren kam dann noch ein neues Angebot herein, das wir uns zum Abschluss noch angeschaut haben. Als wir das gesehen hatten, suchten wir eigentlich die ganze Zeit nur die versteckte Kamera vom ZDF… es war ein Wochenendhaus, nein eine Wochenendvilla! Einziger Haken an der Geschichte war, dass es etwas abseits gelegen war, und wir dann doch ein bisschen Angst hatten, dass irgendetwas passieren könnte...


Somit haben wir uns doch für das Appartement in Mitten der Golfanlage von Santa Anita entschieden und sind gerade dabei, die Verträge zu unterschreiben. (PS: Das rechte der beiden Häuser!)

Freitag, 5. Dezember 2008

Hola Mexico!

So, es ist der 04.12.2008 und an der Zeit, dem Frankenland den Rücken zu kehren. Nachdem der Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde in der Disziplin 5 Tage Wäsche waschen und bügeln Non-Stop gesichert war, geht es also mit 6 Koffern bepackt nach Nürnberg zum Flughafen. Und schon wieder holte uns das Schicksal ein…. Denn die Reise war schon in Frankfurt (vorerst) zu Ende! Unser Flug von Nürberg nach Frankfurt war so verspätet, dass wir den Anschlussflug nicht mehr erreichen konnten, was uns nach einer Hatz über den riesigen Flughafen dann mitgeteilt wurde. Und schon waren wir schneller im Hotel angekommen als uns lieb war denn da dies ja nicht in unserer Schuld lag, wurden wir umgehend ins Steigenberger Hotel in Langen gebucht, wo wir also doch nochmal eine Nacht in good old Germany verbringen durften… Ausgeschlafen und nach gutem Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg, um nach Mexico zu fliegen, und man glaubt es kaum, es hat geklappt!!!!
Eine Boeing 747-400 hat uns erwartet und nach gut 12 Stunden Flug sind wir am Flughafen in Mexico City geschmeidig gelandet.
Es war unglaublich, den Landeanflug bei Nacht zu genießen… Man fliegt über Mexico City und sieht millionen von Lichtern; man schaut eine viertel Stunde später aus dem Fenster, und soweit man sehen kann sieht man immer noch nur Lichter… die Stadt nimmt irgendwie kein Ende und spätestens da weis man, was es heisst, über die zweitgrößte Stadt der Welt zu fliegen…gigantisch! Da wir dieses mal knapp 2 Stunden Aufenthalt hatten haben wir auch pünktlich unseren Anschlussflug nach Guadalajara geschafft. In Guadalajara angekommen ging das Abenteuer weiter. Das Hoffen und Bangen, dass die Koffer t rotz der Umbuchung in Frankfurt bis nach Guadalajara durchgecheckt wurden hat sich gelohnt. Wir konnten unser gesamtes Gepäck in Empfang nehmen (das hätte noch gefehlt dass die Koffer dann auch noch weg gewesen wären). Noch schnell durch den Zoll und auf zur Taxi Suche. Ein netter Mexikaner hatte unsere kompletten 6 Koffer auf eine kleine Sackkarre geladen und zum Ausgang gefahren. Da kam auch schon unser Taxi…. Ein schicker Kompaktwagen mit etwas zu klein geratenem Kofferraum. Als dann unsere 3 „kleinen“ Koffer im Kofferraum verstaut waren, waren ja „nur“ noch die 3 „etwas“ größeren übrig. Die wurden dann vom Taxifahrer mit einer weißen dünnen Nylon-Schnur auf dem Dach befestigt. Wir sahen unsere Koffer schon auf der Straße von Guadalajara liegen… Normalerweise denkt man, man fährt dann etwas langsamer aber nichts wars. Da wo 60 km/h angegeben wurden kann man locker mit über 100 fahren, ist ja alles gut befestigt ;-). Uns fiel ein großer Stein vom Herzen als wir nach einer gefühlten Stunde (eigentlich waren es ca. 30 Minuten) im Crowne Plaza Hotel angekommen.